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Strive-CEO treibt Abschaffung der Bitcoin-Kapitalertragssteuer voran

Strive-CEO Matthew Cole fordert das Ende der US-Kapitalertragssteuer auf Bitcoin zur Stärkung der Krypto-Adoption.

8. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Matthew Cole, CEO von Strive Asset Management, fordert das Ende der US-Kapitalertragssteuer auf Bitcoin. Dieser steuerliche Schritt soll die Nutzung der größten Kryptowährung als alltägliches Zahlungsmittel massiv erleichtern. Für dieses politische Ziel führt das Unternehmen bereits aktiv Gespräche in Washington D.C.

Steuerfreiheit soll Krypto-Adoption beflügeln

Die aktuelle Diskussion entfachte auf der Plattform X, als ein Nutzer den Wegfall der Steuer als wichtigste Maßnahme für die weitreichende Adoption des digitalen Goldes bezeichnete. Cole stimmte dieser Einschätzung ausdrücklich zu.

Ohne die steuerlichen Hürden bei Einzeltransaktionen könnten Menschen die Kryptowährung vermehrt als echtes Geld nutzen. Bisher wird BTC von vielen Anlegern primär als reines Spekulationsobjekt gehalten.

Um die Gesetzesänderung zu erreichen, bündelt Strive seine Ressourcen mit dem Bitcoin Policy Institute. Cole betonte, dass sein Team regelmäßig im politischen Zentrum der USA aktiv sei, um den Wandel voranzutreiben.

Ein langer Weg zur regulatorischen Klarheit

Der Strive-CEO räumte ein, dass die politische Umsetzung der Pläne Jahre dauern könnte. Er versprach jedoch, den Einsatz für eine steuerfreie Krypto-Nutzung nicht aufzugeben.

Parallel zu den Lobby-Bemühungen baut Strive seine eigenen Bestände aggressiv aus. Erst in der vergangenen Woche erwarb der Vermögensverwalter BTC im Wert von 185 Millionen US-Dollar.

Unterdessen bereitet sich die US-Politik auf neue Debatten zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte vor. Der zuständige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses wird in Kürze eine spezielle Anhörung zu diesem Thema abhalten.

Fokus auf Entlastung bei Kleinbeträgen

Im Zentrum der politischen Debatte steht eine Bagatellgrenze. Diese sogenannte De-minimis-Regelung soll kleinere Krypto-Transaktionen künftig von der komplizierten Meldepflicht befreien.

Branchenvertreter kritisieren die aktuellen Regelungen schon lange als zu komplex für den Alltag. Derzeit kann jede noch so kleine Zahlung ein steuerpflichtiges Ereignis auslösen.

Frühere Initiativen wie der Digital Asset PARITY Act forderten bereits eine Meldeschwelle von 200 US-Dollar für Stablecoin-Zahlungen. Für direkte Krypto-Zahlungen fehlt eine solche Ausnahmeregelung bislang jedoch völlig.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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