Standard Chartered sieht Bitcoin-Boden bei 59.000 US-Dollar erreicht
Standard Chartered Analyst Geoff Kendrick erklärt den Krypto-Winter für beendet und sieht den Bitcoin-Boden erreicht.
Der Bankenriese Standard Chartered hat das Ende des Krypto-Winters ausgerufen. Analyst Geoff Kendrick geht davon aus, dass Bitcoin seinen Zyklus-Tiefpunkt bei 59.000 US-Dollar erreicht hat. Gestützt wird diese Prognose auf drei entscheidende Marktindikatoren.
Drei Faktoren sprechen für eine Trendwende
Laut dem Expertenbericht müssen drei Entwicklungen zusammenkommen, um den finalen Boden des digitalen Goldes zu bestätigen. Zum einen registrierten die US-amerikanischen Spot-ETFs am Freitag wieder positive Nettozuflüsse in Höhe von knapp 86 Millionen US-Dollar.
Zum anderen weisen sinkende Rohölpreise auf ein für Risikoanlagen günstigeres makroökonomisches Umfeld hin. Als dritter Faktor gilt das anhaltende Kaufverhalten institutioneller Schwergewichte.
MicroStrategy signalisiert weitere Käufe
Im Fokus steht dabei das Softwareunternehmen MicroStrategy unter der Leitung von Michael Saylor. Der Gründer deutete am Wochenende über soziale Medien an, dass das Unternehmen seine Bestände der größten Kryptowährung voraussichtlich weiter aufstockt.
Kürzlich sorgte die Firma für Aufsehen, als sie 32 BTC veräußerte. Saylor verteidigte diesen Schritt als strategisch notwendig, um das digitale Kreditgeschäft der Firma abzusichern und Anleihen bedienen zu können.
Analyst Kendrick fasst die aktuelle Marktlage für die Leitwährung derweil äußerst optimistisch zusammen. Aus Sicht von Standard Chartered hat nun offiziell der Krypto-Frühling begonnen.


