Russland plant regulierten Börsenhandel für Bitcoin, Ethereum und USDT
Russland bereitet den regulierten Börsenhandel für große Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Tether vor.
Die russische Zentralbank hat vorgeschlagen, den Handel mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Tether (USDT) an regulierten inländischen Börsen zuzulassen. Dieser Schritt folgt auf ein neues Krypto-Gesetz, das Präsident Wladimir Putin Anfang August unterzeichnet hat.
Strenge Kriterien für den Krypto-Handel
Um für den öffentlichen Handel zugelassen zu werden, müssen die digitalen Vermögenswerte bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören laut der Bank von Russland eine hohe Marktkapitalisierung, ein hohes tägliches Handelsvolumen sowie eine mindestens fünfjährige Kurshistorie an internationalen Märkten.
Das digitale Gold und die führende Smart-Contract-Plattform qualifizieren sich damit ebenso wie der dominierende Stablecoin für diese neue Regelung. Die Regulierungsbehörde nimmt noch bis zum 24. August Stellungnahmen zu dem aktuellen Entwurf entgegen.
Investitionslimits und Schutzmaßnahmen
Das Regelwerk sieht klare Trennlinien zwischen den verschiedenen Anlegerklassen vor. Sogenannte unqualifizierte Investoren dürfen künftig Krypto-Assets im Wert von maximal 300.000 russischen Rubel – umgerechnet etwa 3.650 US-Dollar – pro Jahr und Vermittler erwerben.
Für qualifizierte Anleger entfallen diese Obergrenzen vollständig. Dies gilt unabhängig davon, ob der Kauf über regulierte Krypto-Börsen oder außerbörsliche OTC-Märkte stattfindet.
Bevor erste Transaktionen getätigt werden dürfen, müssen alle Marktteilnehmer einen obligatorischen Wissenstest absolvieren. Die Zentralbank betont, dass diese Maßnahme unerlässlich ist, um unerfahrene Anleger vor den unvorhersehbaren Preisschwankungen des Marktes zu schützen.


