Ripple (XRP) visiert 1,60 US-Dollar an: Chartmuster deutet auf Rallye
Historische Daten und ein bullisches Chartmuster deuten auf einen bevorstehenden XRP-Kursanstieg von 50 Prozent hin.
Die Kryptowährung Ripple (XRP) steht nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte möglicherweise vor einem massiven Ausbruch. Eine seltene Kombination aus technischen Chartmustern und starken historischen Daten für das dritte Quartal signalisiert einen potenziellen Kursanstieg auf bis zu 1,60 US-Dollar.
Fallender Keil trifft auf starke Saisonalität
Auf dem Tageschart von TradingView bewegt sich XRP derzeit in einem breiter werdenden, fallenden Keil. Diese Formation gilt in der Chartanalyse als klassisches Muster für eine späte Akkumulationsphase.
Der RSI-Indikator bestätigt die Erschöpfung des Verkaufsdrucks durch eine bullische Divergenz. Gleichzeitig verteidigen Käufer den lokalen Boden bei 1,05 US-Dollar erfolgreich.
Zusätzlich stützen Daten von CryptoRank die Aussicht auf eine Erholung. In den vergangenen sieben Jahren hat das dritte Quartal für den Token nie im negativen Bereich geschlossen.
Historische Zyklen versprechen Erholung
Traditionell nutzt die Kryptowährung die Sommermonate, um sich von früheren Kursrückgängen zu erholen. Die mittlere historische Rendite für XRP im dritten Quartal liegt bei soliden 25,8 Prozent.
Nachdem der Kurs in den Vorquartalen deutliche Einbußen hinnehmen musste, baut sich nun erheblicher Aufwärtsdruck auf. Diese charttechnische Kompression bietet ein starkes mathematisches Aufwärtspotenzial für die kommenden Wochen.
Der Weg in Richtung 1,60 US-Dollar
Aktuell wird der digitale Vermögenswert bei rund 1,08 US-Dollar gehandelt. Um eine neue Wachstumswelle auszulösen, müssen die Bullen die Widerstandszone zwischen 1,12 und 1,18 US-Dollar durchbrechen.
Ein erfolgreicher Ausbruch über diese Hürde eröffnet mittelfristige Kursziele im Bereich von 1,45 bis 1,60 US-Dollar. Dies würde einem Kursanstieg von rund 50 Prozent entsprechen.
Zwar könnten allgemeine Marktstagnation oder nachlassende ETF-Zuflüsse den Anstieg kurzfristig bremsen. Dennoch schafft die aktuelle Konsolidierung eine robuste Basis für das historisch noch stärkere vierte Quartal.


