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Ripple und XRP erfüllen laut Experten bereits Vorgaben des US-CLARITY Act

Ein geplantes US-Gesetz könnte für Ripple und XRP zum Katalysator werden, da das Ökosystem die Vorgaben bereits erfüllt.

18. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
XRP-Münze vor einem US-Kapitol-Hintergrund als Symbol für die Krypto-Regulierung in den USA.

Das Krypto-Unternehmen Ripple, der XRP Ledger und der zugehörige Token erfüllen laut Branchenbeobachtern bereits die Kriterien des geplanten US-CLARITY Act. Der Gesetzentwurf zur Regulierung digitaler Vermögenswerte steht derzeit vor einer möglichen Abstimmung im US-Senat.

Was der CLARITY Act für reife Blockchains fordert

Der Krypto-Analyst Kenny Nguyen verwies kürzlich auf den Gesetzestext H.R.3633. Dieser definiert klare regulatorische Vorgaben für sogenannte reife Blockchains in den Vereinigten Staaten.

Demnach darf der Wert eines digitalen Rohstoffs nicht künstlich gesteuert werden, sondern muss maßgeblich auf der Nutzung und dem Betrieb des Netzwerks basieren. Zudem darf das System weder einzelne Nutzer bevorzugen noch von einer zentralen Instanz kontrolliert werden.

Dezentralität als Schlüssel für das XRP-Ökosystem

Obwohl Ripple gezielt Unternehmenslösungen rund um die sechstgrößte Kryptowährung entwickelt, ist der zugrunde liegende XRP Ledger (XRPL) eine quelloffene Blockchain. Das Netzwerk wird von dezentralen Validatoren betrieben und erfordert keine Erlaubnis einer zentralen Autorität.

Genau diese architektonische Trennung macht das Ökosystem kompatibel mit den neuen Vorgaben aus Washington. Der Token selbst wird organisch für Transaktionsgebühren, die Liquiditätsbereitstellung und grenzüberschreitende Zahlungen eingesetzt.

Milliarden-Zuflüsse für XRP-ETFs erwartet

Eine formelle Einstufung als reife Blockchain durch den CLARITY Act würde weitreichende rechtliche Sicherheit auf dem US-Markt schaffen. Dies weckt bereits das gesteigerte Interesse institutioneller Marktteilnehmer wie Pensionskassen und Vermögensverwalter.

Die Großbank Standard Chartered prognostiziert, dass eine solche klare Regulierung den Weg für Spot-ETFs ebnen wird. Die Analysten rechnen in diesem Szenario mit massiven Kapitalzuflüssen in Höhe von 4 bis 8 Milliarden US-Dollar.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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