Ripple entging nach der SEC-Klage laut CEO nur knapp einer Schließung
Ripple stand nach der Klage durch die SEC im Jahr 2020 laut CEO Brad Garlinghouse kurz vor der endgültigen Schließung.
Das Krypto-Unternehmen Ripple stand nach der Klage durch die US-Börsenaufsicht SEC im Jahr 2020 kurz vor der endgültigen Schließung. Laut CEO Brad Garlinghouse habe die enorme finanzielle Übermacht der Behörde die Unternehmensführung beinahe zur Aufgabe gezwungen.
Der ungleiche Kampf gegen die Behörden
In einem Vortrag an der KU School of Business offenbarte Garlinghouse, wie ernst die Lage nach der Klageeinreichung tatsächlich war. Angesichts der schier unendlichen Ressourcen der US-Regierung stand das Team vor einer schweren strategischen Entscheidung.
Eine Schließung schien für kurze Zeit der einfachste Ausweg zu sein. Der Plan sah vor, die verbleibenden Token-Bestände anteilig an die Aktionäre auszuschütten und das operative Geschäft vollständig einzustellen.
Rettung der Arbeitsplätze und juristische Wende
Letztlich entschied sich das Management jedoch gegen diesen drastischen Schritt. Garlinghouse betonte, dass bei einer Kapitulation Hunderte von Mitarbeitern ihre Arbeitsplätze verloren hätten.
Der langwierige Kampf vor Gericht zahlte sich am Ende aus. Richterin Analisa Torres urteilte schließlich, dass der Token in sich selbst kein Wertpapier darstellt. Dieser Beschluss sorgte für dringend benötigte rechtliche Klarheit bei der sechstgrößten Kryptowährung.
Neues Wachstum nach dem Rechtsstreit
Heute präsentiert sich der Entwickler des XRP-Ledgers widerstandsfähiger denn je. Das wichtige US-Geschäft erholt sich zunehmend, während das Unternehmen weltweit erfolgreich neue Lizenzen sichert.
Jüngst erhielt das Blockchain-Projekt eine begehrte EU-Lizenz, die den strengen Vorgaben der MiCA-Verordnung entspricht. Gleichzeitig treiben Banken und institutionelle Partner die reale Nutzung der Netzwerkinfrastruktur global weiter voran.


