MicroStrategy kauft 520 Bitcoin und baut 1,4-Milliarden-Reserve auf
MicroStrategy hat 520 weitere Bitcoin erworben und gleichzeitig seine Barreserven auf 1,4 Milliarden US-Dollar erhöht.
MicroStrategy hat im jüngsten Berichtszeitraum 520 weitere Bitcoin für rund 35 Millionen US-Dollar erworben. Gleichzeitig erhöhte das Softwareunternehmen seine US-Dollar-Reserven um 300 Millionen auf nun 1,4 Milliarden US-Dollar. Dieser strategische Schritt dient primär der Liquiditätssicherung, um laufende Zahlungsverpflichtungen verlässlich decken zu können.
Fokus auf Liquidität bei MicroStrategy
Unter der Führung von Michael Saylor und CEO Phong Le nutzt das Unternehmen die größte Kryptowährung seit dem Jahr 2020 als primäres Reserveasset. Mittlerweile beläuft sich der Gesamtbestand des Konzerns auf 847.363 BTC.
Bei einem Marktkurs von rund 64.200 US-Dollar entspricht dies einem enormen Gegenwert von über 54 Milliarden US-Dollar. Die neueste Tranche des digitalen Goldes wurde laut Unternehmensangaben zu einem Durchschnittspreis von 67.068 US-Dollar gesichert.
Bitcoin-Kaufvolumen sinkt zugunsten des US-Dollars
Das jüngste Kaufvolumen fällt im Vergleich zur Vorwoche merklich geringer aus. Zuvor hatte das Unternehmen noch 1.587 Einheiten für 100 Millionen US-Dollar gekauft.
Stattdessen floss nun frisches Kapital gezielt in den Aufbau der Barreserven. Dieses Polster in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar soll die Kreditqualität der ausgegebenen Wertpapiere stützen und regelmäßige Dividendenverpflichtungen für Vorzugsaktien abdecken.
Mit diesem Ansatz demonstriert der weltweit größte institutionelle Bitcoin-Halter eine hohe operative Disziplin. Die aufgebaute Barreserve schützt die Bilanz davor, in potenziell schwachen Marktphasen Krypto-Bestände zur Liquiditätsgewinnung veräußern zu müssen.


