Bitcoin-Miner ABTC: Trump-Unternehmen schlägt Wall-Street-Erwartungen
Der Bitcoin-Miner American Bitcoin Corp. verzeichnet ein Rekordquartal und baut seine BTC-Reserven massiv aus.
Die von Eric Trump mitgegründete American Bitcoin Corp. (ABTC) hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten erfüllt und teilweise übertroffen. Das an der Nasdaq gelistete Krypto-Mining-Unternehmen verzeichnete eine Rekordproduktion und baute seine strategischen Reserven auf über 8.000 Einheiten der größten Kryptowährung aus.
Rekordproduktion trotz sinkender Kurse
Im zweiten Quartal generierte der Betrieb einen Mining-Umsatz von 67 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von acht Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Der Nettoverlust konnte zeitgleich von 81,8 Millionen auf 57,2 Millionen US-Dollar deutlich reduziert werden. Insgesamt schürfte die Firma 932 BTC, was das bisher stärkste Quartalsergebnis seit der Gründung darstellt.
Trotz eines Preisrückgangs des digitalen Goldes um rund zwölf Prozent lag die Bruttomarge weiterhin bei stabilen 50 Prozent. Die durchschnittlichen Produktionskosten beliefen sich auf etwa 36.500 US-Dollar pro geschürftem Coin, was im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert blieb.
Bullische Analysten und wachsende Reserven
Wall-Street-Analysten bewerten die Aktie des Unternehmens weiterhin positiv und vergeben durchgehend Kaufempfehlungen. Das höchste Kursziel wird derzeit von der Maxim Group mit 15 US-Dollar ausgegeben, während der Median bei 8 US-Dollar liegt.
Auch die firmeneigenen Bestände wachsen rasant an. Zwischen März und Juni stieg die Reserve des Unternehmens um knapp 14 Prozent auf exakt 8.002 BTC.
Beim aktuellen Marktwert entspricht dies einem Anlagevermögen von rund 500 Millionen US-Dollar. Eric Trump, Mitgründer und Strategiechef, betonte das massive Wachstum der Plattform, die sich innerhalb von nur einem Jahr zu einem der weltweit größten Mining-Akteure entwickelt habe.


