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Krypto-Wale akkumulieren Bitcoin und Ethereum im späten Bärenmarkt

Großinvestoren akkumulieren massiv Bitcoin, Ethereum und XRP, was laut Analysten auf das Ende des Bärenmarkts hindeutet.

5. August 2026 · 14:26 · 2 Min. Lesezeit
Krypto-Wal-Symbol vor einem Kurs-Chart mit Bitcoin, Ethereum und XRP Logos

Großinvestoren stocken ihre Bestände an Bitcoin, Ethereum und XRP während der aktuellen Marktschwäche massiv auf. Laut einem neuen Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens CryptoQuant deuten diese Käufe darauf hin, dass der Bärenmarkt seine Endphase erreicht haben könnte.

Bitcoin-Bestände der Großinvestoren steigen deutlich

Sogenannte Krypto-Wale nutzen die gesunkenen Kurse, um das digitale Gold verstärkt zu akkumulieren. Diese Entwicklung reduziert das verfügbare Angebot auf dem Markt und konzentriert den Besitz auf weniger, aber kapitalstarke Akteure.

Die Bestände der großen Bitcoin-Adressen stiegen zuletzt auf rund 3,06 Millionen BTC an. Besonders nachdem die größte Kryptowährung im Juni unter die Marke von 60.000 US-Dollar gefallen war, beschleunigte sich diese Akkumulationsphase spürbar.

Rekordwerte bei Ethereum und passive Käufe bei XRP

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der zweitgrößten Kryptowährung. Ethereum-Wallets, die zwischen 10.000 und 100.000 ETH halten, verzeichnen mit 19,6 Millionen Token ein neues Allzeithoch. Größere Adressen mit über 100.000 ETH fügten ihren Beständen seit Mitte des Jahres etwa 1,8 Millionen weitere Token hinzu.

Im XRP-Markt fallen die durchschnittlichen Ordergrößen am Spotmarkt ebenfalls in die Wal-Kategorie. Die Token wurden dabei vorwiegend in einer Preisspanne zwischen 1,00 und 1,20 US-Dollar gehandelt. Die Daten deuten hier laut CryptoQuant jedoch eher auf eine passive Absorption des Angebots als auf aggressive Marktkäufe hin.

Realisierte Preise deuten auf nahenden Marktboden hin

Neben den steigenden Wal-Beständen zieht CryptoQuant den realisierten Preis als weiteren Indikator für eine mögliche Bodenbildung heran. Diese Metrik schätzt die durchschnittlichen On-Chain-Kaufkosten des Marktes.

Während Bitcoin zuletzt bei etwa 63.935 US-Dollar notierte und damit über seinem realisierten Preis von 52.900 US-Dollar lag, verhielt es sich bei der Smart-Contract-Plattform anders. ETH notierte mit 1.858 US-Dollar deutlich unter den durchschnittlichen Anschaffungskosten von 2.450 US-Dollar.

Auch andere Analysefirmen wie 10x Research stützen die These eines nahenden Marktbodens. Ein monatlicher Schlusskurs von Bitcoin über 63.000 US-Dollar könnte laut den Experten das Ende des aktuellen Bärenzyklus endgültig bestätigen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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