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Kalshi beantragt Perpetual Futures für XRP, Solana und Ethereum in den USA

Nach der Bitcoin-Zulassung plant die US-Plattform Kalshi nun auch Perpetual Futures für XRP, Solana und Ethereum.

1. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein digitaler Trading-Chart mit den Logos von XRP, Solana und Ethereum

Der US-Prognosemarkt Kalshi hat offiziell die Zulassung von Perpetual Futures für zwölf führende Altcoins, darunter XRP, Solana und Ethereum, beantragt. Dieser Schritt folgt unmittelbar auf die historische Genehmigung entsprechender Derivate für das digitale Gold durch die US-Aufsichtsbehörde CFTC am vergangenen Freitag.

Derivate-Markt vor US-Expansion

Die Plattform reichte am Montag Dokumente ein, um die neuen Handelsinstrumente in einem beschleunigten Verfahren selbst zu zertifizieren. Neben der führenden Smart-Contract-Plattform und dem Ripple-Token zielt das Unternehmen unter anderem auch auf Dogecoin und Chainlink ab.

Die US-Behörde CFTC prüft die Erweiterung auf Altcoins jedoch von Fall zu Fall. Eine sofortige Freigabe der neuen Finanzprodukte ist damit noch nicht garantiert, da das Design der Derivate nicht für jede Anlageklasse geeignet sein könnte.

Milliardenmarkt für Krypto-Futures

Der Markt für unbefristete Terminkontrakte wird historisch von Offshore-Börsen wie Binance dominiert. Mit dem Vorstoß von Kalshi könnten US-Nutzer nun einen vollständig regulierten Zugang zu diesen Instrumenten erhalten.

Bitcoin führt den Derivatemarkt derzeit mit einem offenen Interesse von rund 54,9 Milliarden US-Dollar deutlich an. Die zweitgrößte Kryptowährung folgt mit 31,5 Milliarden US-Dollar, während Solana und XRP auf 5,5 beziehungsweise 3 Milliarden US-Dollar kommen.

So funktionieren Perpetual Futures

Sogenannte Perps sind bei Krypto-Händlern äußerst beliebt und bilden das Rückgrat des spekulativen Handels. Im Gegensatz zu traditionellen Terminkontrakten haben diese Derivate kein Verfallsdatum.

Händler können durch regelmäßige Ausgleichszahlungen zeitlich unbegrenzt auf Kursentwicklungen spekulieren. Diese Zahlungen sorgen dafür, dass die Preise der Kontrakte stets eng an den tatsächlichen Basiswert der jeweiligen Kryptowährung gebunden bleiben.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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