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Japanischer Konzern gumi investiert 86 Millionen US-Dollar in XRP

Das japanische Unternehmen gumi schichtet seine Krypto-Reserven von 86 Millionen US-Dollar vollständig in XRP um.

3. August 2026 · 15:36 · 2 Min. Lesezeit
Physische XRP-Münze vor einem digitalen Kurs-Chart und der japanischen Flagge im Hintergrund

Das japanische Blockchain- und Gaming-Unternehmen gumi hat seine Krypto-Reserven in Höhe von 86 Millionen US-Dollar vollständig in XRP umgeschichtet. Dieser strategische Schritt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der SBI Group und zielt darauf ab, gumi zum größten institutionellen XRP-Halter Japans zu machen. Zeitgleich starten die Partner einen neuen Krypto-Investmentfonds für professionelle Anleger.

XRP als strategische Unternehmensreserve

Anstatt auf ein diversifiziertes Portfolio zu setzen, bündelt gumi sein gesamtes digitales Vermögen in dem Token des US-Unternehmens Ripple. Die Entscheidung unterstreicht das wachsende Vertrauen in die sechstgrößte Kryptowährung für grenzüberschreitende Zahlungen und Tokenisierung.

Damit festigt das Unternehmen seine Position im japanischen Markt für digitale Vermögenswerte enorm. Die enge Partnerschaft zwischen der SBI Group und Ripple dient dabei als wichtiges Fundament für die weitere Expansion.

Neuer Krypto-Fonds für Bitcoin und Co.

Flankiert wird die Treasury-Strategie durch die Gründung der SBI Crypto Fund LLC. Dieser aktiv verwaltete Investmentfonds verfügt über ein Startkapital von 18,3 Millionen US-Dollar.

Im Gegensatz zur reinen XRP-Reserve wird das Fondsmanagement hier flexibel in Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen investieren. Das Ziel der beiden Unternehmen ist es, ein professionelles Asset-Management aufzubauen und von wechselnden Marktbedingungen zu profitieren.

Infrastruktur für den institutionellen Krypto-Markt

Um institutionellen Investoren den Markteintritt zusätzlich zu erleichtern, entwickelt gumi eine neuartige digitale Buchhaltungsplattform. Das Joint Venture Hinode Technologies baut ein System, das komplexe Blockchain-Aktivitäten wie Staking-Rewards und Transaktionsgebühren automatisiert erfasst.

Die Software soll die strengen japanischen Buchhaltungsstandards erfüllen und so eine der größten Hürden für die Unternehmensadoption von Kryptowährungen beseitigen. Die Plattform wird zunächst im eigenen Krypto-Fonds getestet, bevor sie für externe Kunden zugänglich gemacht wird.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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