Intesa Sanpaolo verdreifacht Ethereum-ETF-Bestände und reduziert Bitcoin
Italiens größte Bank Intesa Sanpaolo verdreifacht ihre Ethereum-ETF-Bestände und reduziert Investitionen in Bitcoin.
Die größte Bank Italiens, Intesa Sanpaolo, hat ihre Bestände an Ethereum-ETFs im zweiten Quartal massiv aufgestockt. Zeitgleich reduzierte das Finanzinstitut seine Positionen in Spot-Bitcoin-ETFs deutlich, wie aus aktuellen Dokumenten der US-Börsenaufsicht hervorgeht.
Umschichtung in Ethereum-Produkte
Laut den bei der SEC eingereichten Unterlagen hielt die Bank zum 30. Juni insgesamt 349.600 Anteile am iShares Staked Ethereum Trust ETF (ETHB). Dies entspricht einem Wert von rund 7,1 Millionen US-Dollar.
Zum Ende des ersten Quartals lagen die Bestände der zweitgrößten Kryptowährung noch bei 116.200 Anteilen im Wert von 3,15 Millionen US-Dollar. Die Bank hat ihre Position in die Smart-Contract-Plattform somit innerhalb weniger Monate verdreifacht.
Bitcoin-ETFs im Rückwärtsgang
Im Gegensatz zur ETH-Akkumulation zog sich Intesa Sanpaolo teilweise aus dem Markt für das digitale Gold zurück. Der Anteil am iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) wurde um beachtliche 94 Prozent auf 40.723 Aktien gekürzt.
Dennoch bleibt der ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB) mit 3,47 Millionen gehaltenen Aktien und einem Wert von 67,6 Millionen US-Dollar die größte krypto-bezogene Position der Bank. Diese Beteiligung in BTC wurde lediglich um etwa vier Prozent verringert.
XRP, Coinbase und BitGo
Neben BTC und ETH hält die italienische Bankengruppe weitere Investments im Kryptosektor. Die Position im Grayscale XRP Trust ETF (GXRP) blieb mit 712.319 Anteilen im zweiten Quartal unverändert.
Zudem verdoppelte das Institut seinen Anteil am Verwahrer BitGo auf 323.000 Aktien, während die Beteiligung an der Kryptobörse Coinbase auf 7.000 Aktien schrumpfte.
Über regulierte Wertpapierprodukte wie ETFs verschaffen sich institutionelle Anleger ein Krypto-Exposure, ohne direkte Verwahrungs- und Compliance-Risiken einzugehen.


