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Hacker erbeutet 24 Millionen US-Dollar bei AFX Protocol und kauft Ethereum

Ein Hacker hat das AFX Protocol um 24 Millionen US-Dollar erleichtert und die Beute in Ethereum umgetauscht.

23. Juli 2026 · 01:56 · 1 Min. Lesezeit
Rotes Warnsymbol über einer Ethereum-Münze und einem digitalen Schloss symbolisiert den Bridge-Hack

Ein unbekannter Angreifer hat bei einem Exploit des AFX Protocols rund 24,15 Millionen US-Dollar erbeutet. Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochabend und traf eine Cross-Chain-Bridge der auf Arbitrum basierenden dezentralen Handelsplattform.

Millionen-Exploit auf Arbitrum-DEX

Die Sicherheitsfirma Blockaid entdeckte den Angriff laut eigenen Angaben um 21:30 Uhr UTC. Ziel des Hacks war eine von AFX betriebene Bridge, die den Transfer von Token zwischen verschiedenen Blockchains ermöglicht.

Angreifer flüchtet in Ethereum

On-Chain-Daten des Analyseunternehmens Lookonchain zeigen den weiteren Verlauf der gestohlenen Gelder. Der Hacker transferierte die erbeuteten 24,15 Millionen USDC über die kompromittierte Bridge in das Ethereum-Netzwerk.

Dort nutzte der Angreifer das Kapital umgehend, um die zweitgrößte Kryptowährung zu akkumulieren. Er kaufte mit den Stablecoins insgesamt 12.467 ETH zu einem Durchschnittspreis von 1.937 US-Dollar.

Native Arbitrum-Infrastruktur ist sicher

Nach Bekanntwerden des Vorfalls meldete sich Stephen Goldfeder, Mitbegründer des Arbitrum-Entwicklers Offchain Labs, zu Wort. Er stellte auf der Plattform X klar, dass es sich um eine Schwachstelle in einem Drittanbieter-Protokoll handelte.

Die native Bridge-Infrastruktur des Arbitrum-Netzwerks sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder kompromittiert worden. Das Entwicklerteam untersucht den Vorfall derzeit gemeinsam mit Sicherheitsexperten weiter.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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