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Ethereum-Wal eröffnet 100-Millionen-Short trotz Buterins ETH-Plänen

Ein Krypto-Großinvestor riskiert mit einer enormen Short-Position Millionen, während die Stiftung ETH-Verkäufe drosselt.

25. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein roter fallender Kurs-Chart und eine physische Ethereum-Münze vor einem dunklen Hintergrund

Ein Krypto-Wal hat eine Short-Position in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar gegen Ethereum (ETH) eröffnet. Gleichzeitig versprach Mitbegründer Vitalik Buterin, dass die Ethereum Foundation künftig weniger Token verkaufen werde.

Wal riskiert Millionenverlust bei anhaltender Erholung

Der unbekannte Großinvestor wettet mit einem Hebel von 23 massiv auf fallende Kurse der zweitgrößten Kryptowährung. Bei einem Einstiegspreis von rund 2.095 US-Dollar und einem aktuellen Kurs von etwa 2.115 US-Dollar verzeichnet die Position bereits Buchverluste von fast einer Million US-Dollar.

Sollte der Altcoin die Marke von 2.150 US-Dollar überschreiten, droht durch eine Zwangsliquidierung der vollständige Verlust des eingesetzten Kapitals. Eine leichte Entspannung der geopolitischen Lage stützt derzeit jedoch die Erholung des Marktes, was den Leerverkäufer zunehmend unter Druck setzt.

Vitalik Buterin kündigt Strategiewechsel an

Ungeachtet dieser bärischen Wette bemüht sich das Führungsteam des Netzwerks um eine Beruhigung der Anleger. Auf der Plattform X erklärte Vitalik Buterin, dass die Ethereum Foundation ihre Ausgaben senken und den Verkauf von Rücklagen deutlich reduzieren wolle.

Diese Entscheidung folgt auf heftige Kritik aus der Community, nachdem die Stiftung in der jüngeren Vergangenheit zehntausende Token veräußert hatte. Kritiker bemängelten, dass dieser stetige Verkaufsdruck den Kurs in ohnehin schwachen Marktphasen zusätzlich belaste.

Aktuell hält die Organisation noch etwa 103.000 liquide Token sowie weitere 70.000 ETH in Staking-Verträgen. Ein nachhaltig reduzierter Verkaufsdruck könnte die Smart-Contract-Plattform langfristig stabilisieren und das schwindende institutionelle Vertrauen wieder stärken.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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