Ethereum-Entwickler prüfen 66 Proposals für das neue Hegotá-Upgrade
Die Entwickler von Ethereum prüfen 66 Vorschläge für das Hegotá-Upgrade zur Stärkung von Datenschutz und Zensurresistenz.
Die Ethereum-Entwickler prüfen derzeit 66 neue Verbesserungsvorschläge für das kommende Hegotá-Upgrade. Die geplante Aktualisierung der zweitgrößten Kryptowährung soll im nächsten Jahr ausgerollt werden und primär die Privatsphäre sowie die Zensurresistenz des Netzwerks stärken.
Fokus auf nativen Datenschutz im Netzwerk
Aus den zahlreichen eingereichten Ethereum Improvement Proposals (EIPs) müssen die Kernentwickler nun eine finale Auswahl treffen. Bislang ist lediglich der Vorschlag FOCIL fest für das Upgrade eingeplant.
FOCIL steht für „Fork-choice enforced inclusion lists“ und soll es einem Komitee von Validatoren ermöglichen, ausstehende Transaktionen in Blöcke zu zwingen. Dies erhöht die Zensurresistenz der Smart-Contract-Plattform massiv.
Weitere Vorschläge wie Frame Transactions und Keyed Nonces sollen idealerweise ebenfalls integriert werden. Laut dem Ethereum-Foundation-Mitarbeiter Toni Wahrstätter würden diese Änderungen eine native Privatsphäre freischalten, wodurch entsprechende Anwendungen ohne Drittanbieter funktionieren könnten.
Zeitplan für Hegotá und Glamsterdam
Die aktuellen Entwicklerkonferenzen werden den Kurs für die Weiterentwicklung von ETH bis in das Jahr 2027 maßgeblich bestimmen. Vorschläge, die es nicht in das Hegotá-Update schaffen, könnten für spätere Aktualisierungen erneut in Betracht gezogen werden.
Bevor Hegotá ansteht, bereitet die Entwickler-Community jedoch zunächst das sogenannte Glamsterdam-Upgrade vor.
Dieses gilt als eines der wichtigsten Updates der jüngeren Vergangenheit und soll die Skalierbarkeit sowie die Sicherheit der Layer-1-Blockchain verbessern. Ein Mainnet-Launch von Glamsterdam wird laut der öffentlichen Roadmap für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet.


