Ethereum-Kurs visiert 2.163 US-Dollar an – Analyst mahnt zur Vorsicht
Ethereum hat einen wichtigen Widerstand durchbrochen, doch Analysten warnen vor einem verfrühten Einstieg.
Die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) hat eine wichtige technische Hürde bei 1.842 US-Dollar überwunden. Laut einer aktuellen Analyse des Chart-Experten Aksel Kibar könnte dieser Ausbruch den Weg für ein neues Kursziel von 2.163 US-Dollar ebnen.
Double Bottom: Das technische Fundament
Der Weg für die jüngste Kursbewegung von ETH wurde bereits in den Monaten Juni und Juli geebnet. In dieser Zeit bildete die Smart-Contract-Plattform ein sogenanntes Double-Bottom-Muster rund um die Marke von 1.510 US-Dollar.
Käufer nutzten diese tieferen Preisniveaus konsequent, um Positionen aufzubauen. Dieser anhaltende Kaufdruck führte schließlich zu einem impulsiven Ausbruch über die Nackenlinie der Formation bei 1.842 US-Dollar.
Analysten-Warnung: Warten auf den 2.000-Dollar-Ausbruch
Obwohl die aktuelle Marktstruktur vielversprechend aussieht, bleibt Aksel Kibar skeptisch. Der Analyst betrachtet den derzeitigen Ausbruch lediglich als lokales Ereignis innerhalb einer größeren Bodenbildungsphase.
Kibar weigert sich aktuell, frühzeitig Positionen in dem Altcoin aufzubauen. Er wartet auf ein klares Signal der Stärke und einen nachhaltigen Ausbruch über die psychologisch wichtige Schwelle von 2.000 US-Dollar.
Bullen-Szenario vs. Bären-Falle
Der Markt steht nun an einem entscheidenden Scheideweg. Sollte es den Bullen gelingen, die Marke von 1.842 US-Dollar als neue Unterstützung zu etablieren, rückt das technische Ziel von 2.163 US-Dollar in greifbare Nähe.
Fällt der Kurs jedoch per Wochenschluss unter diese Nackenlinie zurück, droht eine klassische Bullenfalle. In diesem Fall könnte die Kryptowährung erneut in ihre vorherige Handelsspanne abrutschen und tiefere Unterstützungszonen testen.
Die aktuelle Marktlage verdeutlicht den Konflikt zwischen dem Optimismus der Privatanleger und der abwartenden Haltung institutioneller Investoren. Solange sich Ether unter seinem gleitenden Jahresdurchschnitt bewegt, bleibt der übergeordnete Trend technisch schwach.


