Ethereum-Wale ziehen 40.000 ETH von Binance ab – Fokus auf 2.000-Dollar-Marke
Ein gewaltiger Ethereum-Abfluss bei der Börse Binance deutet auf das steigende Vertrauen von Großinvestoren hin.
Ein Großinvestor hat kürzlich 40.000 Ethereum (ETH) im Wert von rund 76,6 Millionen US-Dollar von der Kryptobörse Binance abgezogen. Dieser massive Mittelabfluss signalisiert ein wachsendes Vertrauen der sogenannten Wale in die zweitgrößte Kryptowährung und könnte den Weg für weitere Kurssteigerungen ebnen.
Massive Abflüsse von Krypto-Börsen
On-Chain-Daten zeigen, dass eine Wallet mit der Adresse „0x2d59“ die Token in zwei großen Tranchen von Binance transferierte. Zunächst wurden 30.000 ETH abgehoben, kurz darauf folgten weitere 10.000 ETH.
Große Abhebungen von zentralisierten Börsen gelten am Markt klassischerweise als bullisches Signal. Sie deuten darauf hin, dass Investoren ihre Bestände langfristig in privaten Wallets halten oder im DeFi-Sektor nutzen wollen, anstatt sie kurzfristig auf dem offenen Markt zu verkaufen.
Ethereum-Kurs testet wichtige Widerstände
Parallel zu dieser Akkumulation durch Großinvestoren kämpft die Smart-Contract-Plattform aktuell mit entscheidenden charttechnischen Marken. Bei einem Kurs von rund 1.930 US-Dollar testet das digitale Asset derzeit die 100-Tage-Linie (EMA).
Die kurz- und mittelfristige Marktstruktur zeigt sich dabei deutlich verbessert. Der Kurs notiert sicher über dem 20-Tage-EMA bei 1.850 US-Dollar sowie dem 50-Tage-EMA bei 1.760 US-Dollar.
Fällt bald die 2.000-Dollar-Marke?
Ein erfolgreicher Ausbruch über den aktuellen Widerstand bei 1.930 US-Dollar würde den Fokus unweigerlich auf die psychologisch wichtige Marke von 2.000 US-Dollar lenken. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 58, was auf ein solides Aufwärtsmomentum hindeutet, ohne dass der Markt bereits überkauft ist.
Sollte der Ether-Kurs die 2.000 US-Dollar nachhaltig überwinden, wartet die nächste große Hürde beim 200-Tage-EMA von 2.175 US-Dollar. Die Kombination aus technischer Stärke und einer künstlichen Verknappung des Angebots durch die Wal-Transaktionen könnte diesen langfristigen Aufwärtstrend zeitnah begünstigen.


