Ethereum (ETH) übersteht historische Kapitulation – Bullisches Signal
Ethereum beendet eine monatelange Kapitulationsphase und zeigt laut aktuellen On-Chain-Daten erste bullische Signale.
Ethereum (ETH) verzeichnet aktuell eine historische Erholung, nachdem die zweitgrößte Kryptowährung eine knapp sechsmonatige Kapitulationsphase durchlaufen hat. Aktuelle On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass diese langanhaltende Druckphase das Fundament für den nächsten Bullenmarkt legen könnte.
On-Chain-Daten offenbaren massive Druckphase
Laut dem „Supply in Profit/Loss“-Modell des Analyseunternehmens Swissblock befand sich das Smart-Contract-Netzwerk seit Ende Januar ununterbrochen in der Kapitulation. Ein Großteil der im Umlauf befindlichen Coins wurde in diesem Zeitraum mit Verlust gehalten.
Die Daten zeigen, dass Verkäufer in den vergangenen Monaten immer wieder die Kontrolle übernahmen. Aktuell befinden sich noch immer rund 45,7 Millionen ETH im Verlustbereich, während lediglich 31,6 Millionen ETH eine positive Bilanz aufweisen.
Kursanalyse: Wichtige Hürde bei 1.935 US-Dollar
Dennoch erholt sich der Markt allmählich von diesem massiven Abwärtsdruck. Der durchschnittliche Breakeven-Preis der Anleger nähert sich wieder der Marke von 1.880 US-Dollar an.
Auf dem Tageschart hat der Kurs nach seinem Tiefststand bei rund 1.500 US-Dollar im Juni ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. Derzeit wird ETH bei etwa 1.890 US-Dollar gehandelt und konnte die 26- und 50-Tage-Durchschnittslinien als neue Unterstützungszonen etablieren.
Die nächste entscheidende Hürde wartet bei 1.935 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand, der in der Vergangenheit mehrfach für Abverkäufe sorgte, könnte den Weg in Richtung der psychologisch wichtigen Grenze von 2.000 US-Dollar freimachen.
RSI-Indikator signalisiert anhaltendes Momentum
Trotz der jüngsten Konsolidierung bleibt das technische Momentum positiv. Der Relative-Stärke-Index (RSI) pendelt aktuell zwischen 58 und 60.
Dieser Wert signalisiert einen starken Kaufdruck, ohne dass sich das Asset im überkauften Bereich befindet. Historisch gesehen deuten derart lange Phasen, in denen Anleger Buchverluste hinnehmen müssen, oft auf groß angelegte Akkumulation durch langfristige Investoren hin.
Während schwache Hände den Markt verlassen, scheinen langfristig orientierte Anleger das aktuelle Preisniveau zu nutzen, um ihre Bestände auszubauen.


