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CFTC verklagt Krypto-Trader wegen 14-Millionen-Dollar-Betrug mit Bitcoin

Die US-Behörde CFTC geht gegen einen mutmaßlichen Krypto-Betrug in Höhe von 14 Millionen US-Dollar mit Bitcoin vor.

8. Juli 2026 · 03:36 · 2 Min. Lesezeit
Offizielles Logo der US-Aufsichtsbehörde CFTC neben einer physischen Bitcoin-Münze

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde CFTC hat Klage gegen einen Trader aus North Carolina eingereicht. Dem Mann wird vorgeworfen, über einen Krypto-Fonds Anleger um mehr als 14 Millionen US-Dollar betrogen zu haben.

Falsche Versprechungen und Millionenverluste

Trevor Vernon und sein Unternehmen Argent Capital Management sollen Investorengelder in Index-Futures, Optionen und Kryptowährungen investiert haben. Dabei handelte der Beschuldigte aktiv mit Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH), die von der CFTC als Rohstoffe eingestuft werden.

Über einen Zeitraum von mehreren Jahren sammelte Vernon laut Klageschrift 14,8 Millionen US-Dollar von mindestens 60 Investoren ein. Er gab sich als erfolgreicher Händler aus, während seine Strategien tatsächlich zu katastrophalen und anhaltenden Verlusten führten.

Schneeballsystem zur Verschleierung

Der Handel mit der größten Kryptowährung sowie der führenden Smart-Contract-Plattform brachte Verluste in Höhe von über 8,6 Millionen US-Dollar ein. Diese enormen Defizite verheimlichte Vernon gezielt vor seinen Geldgebern.

Stattdessen nutzte er rund 3 Millionen US-Dollar an neuen Kundengeldern, um bestehende Investoren auszuzahlen. Die Behörde vergleicht dieses Vorgehen in ihrer Anklage mit einem klassischen Ponzi-System.

Weitere 136.000 US-Dollar veruntreute der Angeklagte mutmaßlich für private Flugreisen.

CFTC fordert dauerhaftes Handelsverbot

Neben dem Betrugsvorwurf wirft die Aufsichtsbehörde Argent Capital Management vor, sich nicht ordnungsgemäß registriert zu haben. Zudem soll Vernon Anfang des Jahres falsche Aussagen gegenüber der Regulierungsbehörde gemacht haben.

Insgesamt umfasst die Anklageschrift sieben Punkte. Die CFTC fordert nun ein dauerhaftes Registrierungs- und Handelsverbot sowie Strafzahlungen und die vollständige Entschädigung der Opfer.

Dieser Fall markiert eine der selteneren direkten Durchsetzungsmaßnahmen der Aufsichtsbehörde im Bereich der digitalen Assets. Die Institution positioniert sich damit zunehmend als zentrale Kontrollinstanz für den wachsenden Krypto-Sektor.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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