BlackRock rettet Bitcoin-ETFs – Südkorea stoppt Millionen-XRP-Betrug
BlackRock rettet Bitcoin-ETFs mit einem 90-Millionen-Dollar-Zufluss, während Südkorea einen großen XRP-Betrug zerschlägt.
Der Vermögensverwalter BlackRock hat mit massiven Zuflüssen eine viertägige Abwärtsspirale bei US-Bitcoin-ETFs beendet. Zeitgleich gelang südkoreanischen Behörden ein Schlag gegen Krypto-Kriminalität, bei dem ein groß angelegter XRP-Betrug über YouTube zerschlagen wurde.
BlackRock beendet Abfluss-Serie bei Bitcoin-ETFs
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock verzeichnete jüngst Zuflüsse in Höhe von knapp 90 Millionen US-Dollar. Damit rettete der Finanzgigant die US-Spot-ETFs im Alleingang vor einer anhaltenden Ausverkaufswelle.
Trotz dieser positiven institutionellen Impulse bleibt der Kurs der größten Kryptowährung in einer engen Spanne zwischen 63.000 und 66.000 US-Dollar gefangen. Makroökonomischer Druck durch die restriktive Haltung der US-Notenbank Federal Reserve bremst derzeit eine nachhaltige Erholung des digitalen Goldes.
Südkoreanische Polizei zerschlägt Millionen-XRP-Betrug
In Südkorea konnten Ermittler ein kriminelles Netzwerk ausheben, das Anleger um rund 3,4 Millionen XRP-Token betrogen hatte. Der Gesamtschaden des Fake-Staking-Programms beläuft sich auf umgerechnet etwa 8,55 Millionen US-Dollar.
Die Betrüger nutzten primär YouTube-Videos, um Investoren mit unrealistischen Renditeversprechen auf eine gefälschte Plattform zu locken. Durch das schnelle Eingreifen der Cyber-Ermittler konnten die gestohlenen Token des Krypto-Assets jedoch innerhalb von drei Tagen eingefroren werden.
Gescheiterter Pump offenbart Wal-Dominanz bei Shiba Inu
Abseits von Bitcoin und XRP sorgte das Shiba-Inu-Ökosystem für Aufsehen. Nach einem gescheiterten Kursanstieg von 40 Prozent zeigten On-Chain-Daten eine extreme Zentralisierung des Netzwerks.
Laut Analysten liegen fast 95 Prozent des gesamten Token-Angebots in den Händen von nur 0,04 Prozent der Wallets. Diese ungleiche Verteilung verdeutlicht das hohe Manipulationsrisiko durch einzelne Großinvestoren.


