Bitcoin-Wale verzeichnen stärkste Akkumulation seit 18 Monaten
Während Kleinanleger aus dem Markt flüchten, stocken große Bitcoin-Wale ihre Bestände auf ein neues Jahreshoch auf.
Bitcoin-Großinvestoren verzeichnen aktuell die stärkste Akkumulationsphase seit 18 Monaten. Während sich Kleinanleger zunehmend vom Markt zurückziehen, stieg die Zahl der sogenannten Wale mit mehr als 1.000 BTC auf ein neues Jahreshoch. Dieser starke Kontrast zwischen institutionellen Käufen und privater Panik deutet auf eine gezielte Positionierung hin.
Kleinanleger in Panik, Wale kaufen nach
Der Crypto Fear & Greed Index ist auf einen Wert von 28 gefallen und signalisiert tiefe Angst im Markt. Privatanleger kapitulieren derzeit angesichts der unruhigen Kursentwicklung der größten Kryptowährung.
Gleichzeitig nutzen finanzstarke Akteure diese Schwäche gezielt aus. Laut Daten der Analyseplattform Alphractal hat die Divergenz zwischen Walen und Retail-Investoren den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht.
Adressen mit Beständen von mehr als 1.000 Token akkumulierten in den vergangenen zwei Wochen rund 47.000 BTC. Damit stieg die Anzahl dieser Großadressen kürzlich auf 1.282 an, was den bisherigen Höchststand des Jahres markiert.
Ein Analyst der Plattform CryptoQuant erklärte zudem, dass der scheinbare Nachfragerückgang der Kleinanleger eine historische Chance für geduldige Investoren darstelle. Solche Phasen extremer Divergenz gingen in der Vergangenheit oft massiven Kursanstiegen voraus.
Wichtige Widerstandszone bei 78.258 US-Dollar
Die On-Chain-Datenbank Glassnode bestätigt das strategische Vorgehen der Großinvestoren. Das digitale Gold steht kurz vor einer massiven Angebotszone, die als entscheidender Widerstand fungiert.
Rund 415.000 Coins wechselten beim Preisniveau von exakt 78.258 US-Dollar zuletzt den Besitzer. Dies entspricht mehr als zwei Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots.
Sollte der Kurs diese Widerstandsmarke durchbrechen, könnte sich die Zone in eine starke Unterstützung verwandeln. Die Wale scheinen sich genau für ein solches Ausbruchsszenario zu positionieren.
Ein nachhaltiger Anstieg über diesen Cluster hängt nun davon ab, ob die allgemeine Nachfrage am Spot-Markt wieder anzieht. Gelingt dies, dürfte die aktuelle Akkumulationsphase den Grundstein für den nächsten großen Aufwärtstrend legen.


