Bitcoin-Wale investieren 700 Millionen US-Dollar nach Bodensignal
Ein On-Chain-Signal deutet auf einen Bitcoin-Boden hin, was Großinvestoren zu Käufen von 700 Millionen Dollar bewegt.
Großinvestoren haben auf dem Kryptomarkt massiv zugeschlagen und Bitcoin (BTC) im Wert von rund 700 Millionen US-Dollar angehäuft. Dieser Kaufwelle ging ein seltenes On-Chain-Signal voraus, das auf eine lokale Bodenbildung hindeutet. Der Kurs der größten Kryptowährung erholte sich daraufhin auf ein Niveau von rund 65.800 US-Dollar.
Historisches Indikator warnt vor Verkaufserschöpfung
Die Grundlage für die jüngsten Käufe bildet eine Metrik namens Seller Exhaustion Constant. Dieser von ARK Invest entwickelte und durch Glassnode bereitgestellte Indikator multipliziert den profitablen Anteil des Angebots mit der 30-Tage-Volatilität. Ein niedriger Wert signalisiert dabei risikoarme Wendepunkte im Markt.
Zuletzt schlug dieser Indikator auf einem sehr niedrigen Niveau an. Bei einem identischen Setup im Februar dieses Jahres folgte anschließend eine Kursrallye des digitalen Goldes von über 24 Prozent.
Großanleger nutzen die Kaufgelegenheit
Die On-Chain-Daten zeigen, dass vermögende Anleger sofort auf das Signal reagierten. Eine Kohorte, die zwischen 100.000 und einer Million BTC hält, vergrößerte ihre Bestände am Tag des Indikator-Ausschlags signifikant.
Auch etwas kleinere Wale zogen kurz darauf nach. Insgesamt akkumulierten diese beiden Investorengruppen innerhalb weniger Tage rund 11.000 Token. Diese synchronen Bewegungen werten Beobachter als starkes Vertrauensvotum in das aktuelle Preisniveau.
Entscheidende Widerstände für den BTC-Kurs
Nach einem lokalen Tief bei 59.100 US-Dollar testet der BTC-Preis nun wichtige charttechnische Hürden. Ein nachhaltiger Ausbruch über den 20-Tage-Durchschnitt bei 66.610 US-Dollar gilt als erste Voraussetzung für eine Trendfortsetzung.
Gelingt diese Rückeroberung, rückt das nächste Fibonacci-Level bei 68.155 US-Dollar in den Fokus. Ein darüber hinausgehender Anstieg öffnet den Weg für Ziele oberhalb der 70.000-US-Dollar-Marke.
Ein potenzieller Risikofaktor bleibt jedoch die Beteiligung der Kleinanleger. Da das allgemeine Kaufvolumen trotz der Wal-Aktivitäten zuletzt rückläufig war, könnte die Erholungsrallye ohne breite Marktbeteiligung ins Stocken geraten.


