Bitcoin-Transaktionsvolumen sinkt – Analyst sieht nahenden Markt-Boden
Ein sinkendes Transaktionsvolumen bei Bitcoin könnte laut historischen Daten den nächsten Zyklus-Boden einläuten.
Das On-Chain-Transaktionsvolumen von Bitcoin fällt derzeit parallel zum sinkenden Kurs der Kryptowährung. Was auf den ersten Blick nach mangelnder Nachfrage aussieht, könnte laut dem Krypto-Analysten CryptoCon jedoch ein starkes Signal für eine bevorstehende Bodenbildung am Markt sein.
Historische Daten deuten auf Zyklus-Boden hin
Der Analyst verweist auf die Stärke des Transaktionsvolumens im Verhältnis zur Kurshistorie. Dieser Indikator nähert sich aktuell einem kritischen Bereich, der sogenannten grünen Niedrigvolumen-Zone.
In der Vergangenheit markierte genau dieser Bereich das Ende früherer Bärenmärkte. Bereits in den Jahren 2015, 2018 und 2022 folgten auf das Erreichen dieses Niveaus wichtige Tiefpunkte für das digitale Gold.
Ein hohes Transaktionsvolumen tritt meist in der Nähe von Zyklus-Spitzen auf, wenn der Markt überhitzt ist. Niedrige Aktivitäten deuten hingegen auf schwindendes Interesse hin, was paradoxerweise oft ein guter Einstiegszeitpunkt ist.
Kurs der größten Kryptowährung bleibt kurzfristig verwundbar
Trotz der positiven Langzeitprognose warnt CryptoCon vor voreiligem Optimismus. Das Volumen sei zwar niedrig, der finale Boden jedoch noch nicht offiziell bestätigt.
Bereits 2014 verharrte BTC für zehn Monate auf ähnlichen Niveaus, bevor eine echte Trendwende eintrat. Auch der MVRV Z-Score, ein weiterer verlässlicher Marktindikator, signalisiert derzeit, dass das absolute Tief noch nicht erreicht ist.
Bei einem aktuellen Kurs von rund 74.520 US-Dollar bleibt der Verkaufsdruck spürbar. Solange Käufer nicht mit ausreichendem Kapital in den Markt zurückkehren, dürfte der Preis kurzfristig weiter unter Druck stehen.


