Bitcoin stagniert bei 62.000 US-Dollar – US-Kryptogesetz verzögert sich
Der CLARITY Act verfehlt seine Deadline im Senat, was den Bitcoin-Kurs bei rund 62.000 US-Dollar ausbremst.
Der US-Senat hat die geplante Verabschiedung des sogenannten CLARITY Acts zum amerikanischen Unabhängigkeitstag verfehlt. Die anhaltende regulatorische Unsicherheit spiegelt sich direkt am Markt wider, wo Bitcoin derzeit um die Marke von 62.000 US-Dollar stagniert.
Hürden für das neue Krypto-Gesetz
Das geplante Gesetz soll klare Zuständigkeiten zwischen den US-Behörden SEC und CFTC definieren. Es hatte im Vorfeld bereits das Repräsentantenhaus und den Bankenausschuss des Senats mit breiter Mehrheit passiert.
Auf den letzten Metern scheiterte die rasche Umsetzung jedoch an Detailfragen. Vor allem Diskussionen über Ethikrichtlinien, Zinserträge bei Stablecoins sowie Schutzmaßnahmen für den DeFi-Sektor sorgten für Verzögerungen.
Auswirkungen auf das digitale Gold
Die ausbleibende gesetzliche Klarheit bremst derzeit institutionelle Investoren. Die größte Kryptowährung verharrt infolgedessen bei rund 62.000 US-Dollar.
Analysten gehen jedoch davon aus, dass eine endgültige Ratifizierung erhebliches Kapital freisetzen könnte. Ein rechtssicherer Rahmen würde die Position der USA als globaler Vorreiter im Krypto-Sektor nachhaltig festigen.
Nächste Schritte im US-Senat
Die pro-Krypto eingestellte Senatorin Cynthia Lummis betont weiterhin die Dringlichkeit der Regulierung. Sie warnt davor, die technologische Führungsrolle im Bereich der digitalen Vermögenswerte an andere Nationen abzugeben.
Ein positives Signal kommt derweil von der Strafverfolgungsvereinigung NOBLE, die das Gesetz nun offiziell unterstützt. Eine finale Abstimmung im Senat wird von Beobachtern nun für Ende Juli oder August erwartet.


