Bitcoin-Regulierung: Senatorin Lummis warnt vor jahrelangem Stillstand
Senatorin Lummis warnt den US-Kongress: Ohne sofortiges Handeln droht ein Regulierungsstopp für Bitcoin bis zum Jahr 2030.
Die US-Senatorin Cynthia Lummis drängt den Kongress zur sofortigen Verabschiedung des sogenannten Digital Asset Market Clarity Act. Scheitert das Gesetz zur Bitcoin-Regulierung jetzt, droht laut der Politikerin ein regulatorischer Stillstand bis mindestens zum Jahr 2030.
Unterstützung durch Finanzministerium und Coinbase
US-Finanzminister Scott Bessent forderte den Bankenausschuss des Senats auf, das Gesetz umgehend dem Präsidenten vorzulegen. Der Kongress arbeite seit fünf Jahren an einem rechtlichen Rahmen, um die Zukunft des digitalen Finanzsektors in den USA zu sichern.
Auch Brian Armstrong, CEO der Kryptobörse Coinbase, stellte sich hinter diesen Vorstoß. Auf der Plattform X betonte er die Bedeutung der parteiübergreifenden Zusammenarbeit, um den Markt für die größte Kryptowährung endlich rechtlich abzusichern.
Warnung vor strengeren Krypto-Auflagen
Das Weiße Haus schaltet sich ebenfalls in die Debatte ein. Patrick Witt, leitender Krypto-Berater der Regierung, richtete eine scharfe Warnung an Kritiker, die den aktuellen Kompromiss wegen Detailfragen zu Stablecoin-Regeln blockieren wollen.
Ein Scheitern der Gesetzgebung könnte die gesamte Branche verwundbar machen. Eine künftige Regierung könnte deutlich härtere Maßnahmen gegen dezentrale Finanzen (DeFi) und die Einstufung von Bitcoin als digitalen Rohstoff ergreifen.


