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Bitcoin-PnL-Index signalisiert weitere Übergangsphase vor Marktboden

Aktuelle On-Chain-Daten zeigen, dass der Bitcoin-Marktboden noch nicht erreicht ist, während Wale hohe Verluste melden.

11. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Roter fallender Kurs-Chart im Hintergrund mit einer physischen Bitcoin-Münze im Vordergrund

Bitcoin (BTC) befindet sich laut aktuellen On-Chain-Daten weiterhin in einer Findungsphase, wobei der endgültige Marktboden noch nicht erreicht sein dürfte. Der Analyst Maartunn wies auf der Plattform X darauf hin, dass der sogenannte PnL-Index zwar sinkt, aber noch nicht in den für einen Tiefpunkt typischen roten Bereich eingetreten ist.

On-Chain-Metriken deuten auf weitere Abwärtsbewegung hin

Der Bitcoin-PnL-Index kombiniert wichtige Bewertungsindikatoren wie das MVRV-Verhältnis, NUPL und SOPR. Der gleitende 365-Tage-Durchschnitt dieses Index zeigt seit den letzten Markthochs einen kontinuierlichen Abwärtstrend.

Bisher hat der Indikator den positiven Bereich jedoch nicht verlassen. Historisch gesehen fielen Bärenmärkte erst dann auf ihren absoluten Tiefpunkt, wenn die Metrik tief in die unterbewertete Zone rutschte.

Der aktuelle Zyklus unterscheidet sich allerdings strukturell von früheren Phasen. Anstatt eines einzigen großen Hochs bildeten sich zuletzt zwei ähnlich große Spitzen, was die weitere Interpretation des Indikators erschwert.

Kurzzeit-Wale verzeichnen historische Verluste

Parallel zur allgemeinen Marktschwäche geraten Großinvestoren zunehmend unter Druck. Sogenannte Short-Term Holder (STH) Wale, die mehr als 1.000 Token besitzen und diese in den letzten 155 Tagen gekauft haben, sitzen derzeit auf massiven Buchverlusten.

Laut Maartunn belaufen sich die unrealisierten Verluste dieser Kohorte auf 16,4 Milliarden US-Dollar. Dies markiert das höchste Stresslevel für diese Anlegergruppe im laufenden Marktzyklus.

Aktuelle Preisentwicklung der größten Kryptowährung

Zum Zeitpunkt der Analyse notiert das digitale Gold bei rund 61.700 US-Dollar. Auf Wochensicht verzeichnet die Leitwährung damit einen Rückgang von über sechs Prozent.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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