Bitcoin-Kurs: Krypto-Pionier Terpin prognostiziert Boden bei 43.500 USD
Krypto-Veteran Michael Terpin warnt vor weiteren Kursverlusten und sieht den endgültigen Bitcoin-Boden erst bei 43.500 US-Dollar.
Michael Terpin, Gründer von Transform Ventures, geht davon aus, dass der Markt noch deutlich fallen muss, bevor ein finaler Boden erreicht ist. In einem aktuellen Interview erklärte der Krypto-Veteran, dass die größte Kryptowährung bis auf 43.500 US-Dollar korrigieren könnte.
Schmerzhafte Korrektur vor dem nächsten Bullrun
Laut Terpin steht dem Krypto-Markt noch weiterer Schmerz bevor. Er kalkuliert mit einem potenziellen Rückgang von 66 Prozent, ausgehend von einem anvisierten Allzeithoch bei gut 126.000 US-Dollar.
Dies würde den Preis des digitalen Goldes auf exakt 43.500 US-Dollar drücken. Ein solches Kursniveau hat der Markt zuletzt im Februar 2024 gesehen.
Fehlende Kapitulation und makroökonomischer Gegenwind
Der 68-jährige Investor argumentiert, dass echte Marktböden durch eine endgültige Kapitulation der Anleger gekennzeichnet sind. „Eines der bestimmenden Merkmale für den Boden ist, dass der Kurs nicht sofort wieder nach oben springt“, betonte Terpin.
Ein Hauptgrund für gescheiterte Markt-Timings sei die Gier der Anleger. Makroökonomische Faktoren, wie etwa potenzielle neue Zölle unter der Regierung von Donald Trump, würden die Marktsituation zusätzlich erschweren.
Früher Begleiter von Ethereum und Tether
Michael Terpin gilt als einer der frühesten Investoren im Blockchain-Sektor und wird in der Branche oft als „Godfather of Crypto“ bezeichnet.
Über sein Beratungsunternehmen Transform Ventures unterstützte er namhafte Branchenriesen wie Ethereum und Tether bereits in deren Anfangsphasen. Zudem war er 2013 als Berater für das weltweit erste Initial Coin Offering (ICO) tätig.


