Bitcoin-Kurs könnte laut NUPL-Metrik unter 58.000 US-Dollar fallen
Historische Daten der NUPL-Metrik deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs vor einer weiteren Korrektur stehen könnte.
Der Bitcoin-Kurs könnte in den kommenden Wochen unter die Marke von 58.000 US-Dollar fallen, da eine bewährte On-Chain-Metrik noch keinen endgültigen Boden signalisiert. Diese Einschätzung veröffentlichte die Analyseplattform CryptoQuant am Montag auf Basis der aktuellen Marktdaten.
Historische Muster der NUPL-Metrik
Im Zentrum der Untersuchung steht der Indikator Net Unrealized Profit/Loss (NUPL). Dieser misst den Anteil der zirkulierenden Menge, der sich im Vergleich zum letzten Bewegungspunkt im Profit oder Verlust befindet.
Glättet man diesen Wert über einen exponentiellen 100-Tage-Durchschnitt (EMA), entsteht laut Analysten einer der verlässlichsten Zyklus-Indikatoren. In der Vergangenheit markierte die größte Kryptowährung ihren Bärenmarktboden stets dann, wenn dieser 100-Tage-EMA unter die Null-Linie fiel.
Solche historischen Tiefpunkte ereigneten sich unter anderem in den Jahren 2015, 2018 sowie zuletzt beim FTX-Zusammenbruch im November 2022. Aktuell notiert der gleitende Durchschnitt bei einem Wert von 0,215, was aus charttechnischer Sicht weiteren Spielraum nach unten lässt.
Zwei mögliche Szenarien für das digitale Gold
Trotz der deutlichen historischen Parallelen weisen die Experten von CryptoQuant darauf hin, dass ein Durchbrechen der Null-Linie nicht zwingend erforderlich ist. Die Tiefpunkte der Metrik fielen in der Geschichte von BTC von Zyklus zu Zyklus flacher aus.
Daraus ergeben sich zwei Pfade für die mittelfristige Kursentwicklung. Entweder kreuzt der Indikator wie bei früheren Marktböden die Null-Linie, was einen Preisrutsch auf unter 58.000 US-Dollar bedeuten würde.
Alternativ bildet das digitale Gold zum ersten Mal einen Boden oberhalb dieser kritischen Schwelle. Marktbeobachter stufen das Erreichen der Null-Linie daher als entscheidendes Niveau ein, das es in naher Zukunft zu beobachten gilt.


