Bitcoin-Kurs fällt zurück – Ethereum bildet historisches Death Cross
Während Bitcoin an einer wichtigen Widerstandszone scheitert, warnt bei Ethereum ein historisches technisches Signal.
Bitcoin hat einen wichtigen Widerstandsbereich verfehlt und musste auf Wochensicht Kursverluste hinnehmen. Zeitgleich bildete Ethereum erstmals seit Jahren ein gefürchtetes technisches Signal aus, das den gesamten Krypto-Markt in extreme Angst versetzt.
Bitcoin scheitert an entscheidender Hürde
Der Bitcoin-Kurs verzeichnete in dieser Woche einen Rückgang von 2,89 Prozent und schloss bei 61.749 US-Dollar. Zuvor versuchten die Bullen vergeblich, die wichtige Widerstandszone zwischen 64.000 und 65.000 US-Dollar zu durchbrechen.
Noch in der Vorwoche war die größte Kryptowährung auf ein 21-Monats-Tief von unter 58.000 US-Dollar abgerutscht. Händler auf Prognosemärkten räumen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von fast 73 Prozent ein, dass das digitale Gold eher auf 55.000 US-Dollar fällt, als die Marke von 84.000 US-Dollar zu erreichen.
Ein kleiner Lichtblick bleibt die institutionelle Nachfrage. Die US-amerikanischen Spot-ETFs konnten kürzlich eine zehntägige Abfluss-Serie in Höhe von 2,7 Milliarden US-Dollar beenden.
Ethereum verzeichnet historisches Death Cross
Noch düsterer sieht die technische Lage bei der zweitgrößten Kryptowährung aus. Ethereum hat auf dem Wochenchart erstmals seit Jahren ein sogenanntes Death Cross bestätigt.
Dabei rutschte der exponentielle gleitende Durchschnitt der letzten 50 Wochen (50-EMA) unter den 200-Wochen-EMA. Der Kurs der Smart-Contract-Plattform fiel im Zuge dieser anhaltenden Schwäche unter 1.750 US-Dollar.
Marktbeobachter bewerten die Chance, dass ETH zunächst auf 1.500 US-Dollar fällt, mit 72,3 Prozent. Ein baldiger Anstieg auf 3.000 US-Dollar gilt unter aktuellen Bedingungen als unwahrscheinlich.
Krypto-Markt in extremer Angst
Die allgemeine Marktstimmung spiegelt die schwache Preisaktion direkt wider. Der Krypto Fear and Greed Index steht aktuell bei 23, was auf extreme Angst unter den Anlegern hindeutet.
Trotz der zunehmenden institutionellen Akzeptanz durch Krypto-ETFs und klarere regulatorische Rahmenbedingungen bleibt die Volatilität hoch. Ob die neuen Marktteilnehmer den aktuellen Abwärtstrend abfedern können, müssen die kommenden Wochen zeigen.


