Bitcoin-Kauf geplant: Strategy und Saylor weisen Verkaufsgerüchte zurück
Die Führungsspitze von Strategy bekräftigt ihre Bitcoin-Strategie und plant offenbar weitere Zukäufe trotz des jüngsten Kursrückgangs.
Die Führungsspitze des Unternehmens Strategy, darunter Gründer Michael Saylor, hat am Wochenende neue Bitcoin-Käufe in Aussicht gestellt. Gleichzeitig weisen die Verantwortlichen aufkommende Gerüchte über mögliche Notverkäufe der größten Kryptowährung entschieden zurück.
Gerüchte um Notverkäufe entkräftet
CEO Phong Le betonte auf der Plattform X, dass die kontinuierliche Erhöhung der Bitcoin-Bestände das primäre Unternehmensziel bleibe. Zuvor hatten Schuldenrückkäufe des Unternehmens am Markt für erhebliche Verunsicherung gesorgt.
Einige Trader befürchteten, Strategy müsse Teile seiner Reserven liquidieren, um diese finanziellen Verpflichtungen zu decken. Le bezeichnete diese Spekulationen nun öffentlich als haltlose Gerüchte.
Kursverlust bietet neues Einstiegsfenster
Sollte das Unternehmen zeitnah zuschlagen, würde ein Kauf voraussichtlich unter dem bisherigen Durchschnittspreis stattfinden. Aktuell hält Strategy laut eigenen Angaben 843.706 BTC zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.701 US-Dollar.
In den vergangenen sieben Tagen hat das digitale Gold jedoch deutlich korrigiert und rund 16,6 Prozent an Wert verloren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der Kurs bei etwa 62.153 US-Dollar.
Aktionäre stimmen über Dividendenstruktur ab
Parallel zum Festhalten an der Krypto-Strategie steht eine wichtige Abstimmung für die Aktionäre an. Es wird darüber entschieden, ob die Dividenden für die Vorzugsaktien künftig zweimal monatlich statt wie bisher einmal im Monat ausgezahlt werden.
Laut Michael Saylor soll dieser Schritt die Volatilität der Aktie senken und die Liquidität für Anleger massiv verbessern. Die endgültige Entscheidung über diese Umstrukturierung wird noch am Montag auf dem Aktionärstreffen erwartet.


