Bitcoin fällt auf 63.000 US-Dollar: Langzeitanleger verkaufen mit Verlust
Bitcoin sinkt auf 63.000 US-Dollar, da makroökonomischer Druck und Verkäufe von Langzeithaltern den Kurs belasten.
Bitcoin (BTC) testet aktuell die Marke von 63.000 US-Dollar, da Risikoanlagen weltweit unter Druck stehen. Laut aktuellen Daten von Glassnode verkaufen vor allem Langzeitanleger ihre Bestände derzeit mit Verlusten an den Kryptobörsen.
Makroökonomischer Druck belastet den Kurs
Die größte Kryptowährung fiel am Freitag auf ein lokales Tief von rund 62.640 US-Dollar. Zuvor konnte die wichtige kurzfristige Unterstützungsmarke bei 65.000 US-Dollar nicht gehalten werden.
Tim Sun, Senior Researcher bei Hashkey, führt dies auf eine generelle Marktkorrektur zurück. Ein weltweiter Schuldenabbau bei Tech- und KI-Aktien zieht demnach auch das digitale Gold in Mitleidenschaft.
Zudem durchbrach der Kurs eine bedeutende Optionsbarriere bei 64.500 US-Dollar. Der Wegfall dieser Unterstützung verstärkte den Verkaufsdruck an den Spot-Märkten zusätzlich.
On-Chain-Daten zeigen Kapitulation der Alt-Investoren
Das Analyseunternehmen Glassnode berichtet, dass über 65 Prozent der an Börsen transferierten Coins von langfristigen Haltern stammen. Diese Kohorte realisiert bei ihren aktuellen Verkäufen größtenteils Verluste.
Ein solches Verhalten ist typisch für anhaltende Schwächephasen am Kryptomarkt. Erst wenn diese strukturelle Verkaufswelle abebbt, rechnen On-Chain-Analysten mit einer nachhaltigen Erholung.
Daniela Hathorn von Capital.com sieht den derzeitigen Preisverfall primär als makroökonomisch getrieben. Die spezifischen Fundamentaldaten der Pionier-Kryptowährung bleiben ihrer Einschätzung nach jedoch weiterhin intakt.


