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Bitcoin-Kurs prallt an 65.000-Dollar-Marke ab: Verkäufer dominieren

Trotz positiver US-Inflationsdaten scheitert der Bitcoin-Kurs vorerst an der wichtigen Marke von 65.000 US-Dollar.

16. Juli 2026 · 13:51 · 2 Min. Lesezeit
Nahaufnahme einer physischen Bitcoin-Münze vor einem roten absteigenden Kurs-Chart

Der Bitcoin-Kurs hat die Marke von 65.000 US-Dollar kurzzeitig überschritten, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten. Trotz schwächer als erwartet ausgefallener US-Inflationsdaten sorgten massive Gewinnmitnahmen und Verlustbegrenzungen der Anleger für einen sofortigen Rücksetzer.

US-Inflationsdaten geben kurzfristigen Auftrieb

Die jüngste Erholung der größten Kryptowährung folgte auf unerwartet niedrige Verbraucher- und Erzeugerpreisindizes (CPI und PPI) in den USA. Diese Daten minderten die Sorge, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen weiter anheben muss.

Der Rückgang der Inflation ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli laut CME FedWatch-Daten auf knapp 10 Prozent sinken. Dennoch rutschte BTC trotz dieses makroökonomischen Rückenwinds schnell wieder in die rote Zone ab und notiert aktuell bei rund 64.720 US-Dollar.

Zwei Anlegergruppen stoppen die Bitcoin-Rallye

Daten des Analyseunternehmens Glassnode zeigen, dass die Erholung auf massiven Verkaufsdruck stieß. Zwei unterschiedliche Investorengruppen verkauften zeitgleich in die steigenden Kurse hinein.

Kurzfristige Halter, die bei den jüngsten Tiefständen eingestiegen waren, sicherten sich ihre Gewinne. Gleichzeitig nutzten langfristige Investoren, die nahe des Zyklushochs gekauft hatten, den Kursanstieg, um ihre Buchverluste zu minimieren.

On-Chain-Daten signalisieren ein Ende der Verkaufswelle

Eine tiefergehende Analyse der Blockchain-Daten liefert jedoch einen positiven Ausblick. Das Angebot an verkaufsbereiten Coins, das bisher jede Aufwärtsbewegung erstickte, baut sich laut Glassnode nicht weiter auf.

Die Verkäufe der langfristigen Halter mit Gewinn sind nahezu vollständig ausgetrocknet. Zudem hat der sogenannte realisierte Verlust der Langzeitinvestoren vor zwei Wochen seinen Höhepunkt erreicht und ist seitdem rückläufig.

Dies gilt als wichtiges Signal dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Gleichzeitig zeigt der Accumulation Trend Score, dass sowohl große als auch kleine Wallets bei den jüngsten Tiefständen wieder verstärkt das digitale Gold akkumulieren.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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