Bitcoin erreicht 65.500 US-Dollar nach positiven US-Inflationsdaten
Überraschend niedrige US-Inflationsdaten treiben den Bitcoin-Kurs auf ein Drei-Wochen-Hoch von über 65.500 US-Dollar.
Bitcoin (BTC) hat am Mittwoch ein Drei-Wochen-Hoch von über 65.500 US-Dollar erreicht. Auslöser für den Kursanstieg waren unerwartet niedrige US-Inflationsdaten, die Risikoanlagen den zweiten Tag in Folge beflügelten.
US-Erzeugerpreise kühlen deutlich ab
Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) für den Monat Juni verzeichnete einen monatlichen Rückgang von 0,3 Prozent. Auf Jahressicht lag die Rate bei 5,5 Prozent, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) offiziell mitteilte.
Diese Entwicklung folgte auf ähnlich positive Verbraucherpreisdaten (CPI) vom Vortag. Der Wirtschaftswissenschaftler Mohamed El-Erian bewertete die frischen Zahlen umgehend als klaren Katalysator für Aktien und den Kryptomarkt.
Die unerwartete Abkühlung der Inflation dämpft zudem die Markterwartungen hinsichtlich künftiger Zinserhöhungen durch die Federal Reserve. Analysten gehen nun von einer entspannteren Geldpolitik aus.
Nächste Hürden für das digitale Gold
Trotz des jüngsten Aufschwungs bleiben Krypto-Händler bei ihren Prognosen vorerst vorsichtig. Der Marktbeobachter Daan Crypto Trades betonte, dass die entscheidenden Liquiditätszonen derzeit bei 65.600 und 67.200 US-Dollar liegen.
Ein Ausbruch über die Marke von 67.200 US-Dollar sei notwendig, um einen größeren Trendwechsel einzuleiten. Erst dann könne die größte Kryptowährung das Zielgebiet oberhalb von 70.000 US-Dollar wieder ins Visier nehmen.
Gleichzeitig wies der Analyst Rekt Capital darauf hin, dass sich BTC dem exponentiellen gleitenden 50-Monats-Durchschnitt (EMA) nähert. Ein Scheitern an diesem technischen Widerstand könnte den Kurs kurzfristig bremsen.


