Ripple und Coinbase unterstützen neue x402 Foundation für KI-Zahlungen
Die Linux Foundation startet mit Branchengrößen wie Ripple und Coinbase einen offenen Zahlungsstandard für KI-Agenten.
Die Linux Foundation hat die x402 Foundation ins Leben gerufen, um einen neuen Standard für internetbasierte Zahlungen durch Künstliche Intelligenz (KI) zu etablieren. Unterstützt wird die Initiative von Branchengrößen wie Ripple, Coinbase, Google und Visa.
Ein offener Standard für KI-gestützten Handel
Das x402-Protokoll wurde ursprünglich von der US-Kryptobörse Coinbase entwickelt. Es soll KI-Agenten ermöglichen, Transaktionen nahtlos und direkt über das Internet-Protokoll HTTP abzuwickeln.
Dabei unterstützt das System eine Vielzahl von Zahlungsmethoden. Neben traditionellen Kreditkarten können auch Stablecoins für den digitalen Werteaustausch genutzt werden.
Unter dem offenen Governance-Modell der Linux Foundation liegt die Kontrolle nicht bei einem einzelnen Unternehmen. Entwickler, Finanzinstitute und Cloud-Anbieter steuern das Projekt künftig gemeinsam und dezentral.
Ripple integriert XRP-Ledger in das x402-Ökosystem
Die Beteiligung namhafter Zahlungsdienstleister und Tech-Giganten unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz des Vorhabens. Das Krypto-Unternehmen Ripple tritt der x402 Foundation in diesem Zuge als sogenanntes Premier Member bei.
Laut einer offiziellen Mitteilung arbeitet das Blockchain-Projekt bereits daran, die Infrastruktur für autonome KI-Zahlungen auf dem hauseigenen XRP-Ledger aufzubauen. Damit soll eine schnelle und zuverlässige Wertübertragung zwischen Maschinen gewährleistet werden.
Künstliche Intelligenz gewinnt in der globalen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Ein standardisiertes Zahlungsverfahren für automatisierte KI-Programme galt bisher als fehlendes Puzzleteil in der digitalen Wertschöpfungskette.


