Ethereum-Kurs steigt rasant durch Robinhoods neues Layer-2-Netzwerk
Der erfolgreiche Start des Layer-2-Netzwerks von Robinhood treibt das Handelsvolumen und den Ethereum-Kurs spürbar in die Höhe.
Die Handelsplattform Robinhood verzeichnet mit dem Start ihres neuen Layer-2-Netzwerks massive Erfolge. Dieser Ansturm auf die auf Arbitrum basierende Skalierungslösung befeuert aktuell die Debatte, ob Ethereum (ETH) als Basiswert von solchen Entwicklungen profitiert.
Explosives Wachstum auf der Robinhood Chain
Seit dem Start am 1. Juli hat sich die sogenannte Robinhood Chain rasant zu einem der aktivsten Rollups im Krypto-Sektor entwickelt. Innerhalb der ersten zwei Wochen wurden Ether im Wert von über 141 Millionen US-Dollar auf die neue Kette übertragen.
Daten von DeFiLlama zeigen, dass mittlerweile mehr als eine halbe Million Wallets den nativen Token auf dem Netzwerk halten. Getrieben durch reges Handelsinteresse übertraf die Plattform kurzzeitig sogar das Volumen der primären Blockchain sowie von Coinbases Base-Netzwerk.
Der Preis der zweitgrößten Kryptowährung reagierte prompt auf diese positive Dynamik. Der Kurs kletterte infolge der Neuigkeiten von 1.582 US-Dollar auf 1.825 US-Dollar, was einem Zuwachs von rund 15 Prozent entspricht.
Brücke zwischen TradFi und Blockchain
Im Gegensatz zu früheren Skalierungslösungen stammt dieses Projekt direkt von einem börsennotierten Broker mit zig Millionen Kunden. Das erklärte Ziel ist es unter anderem, den Handel mit tokenisierten Aktien und Real-World-Assets effizient abzuwickeln.
Sollte sich dieses Modell langfristig etablieren, könnte es das Smart-Contract-Netzwerk als Standard für die traditionelle Finanzwelt zementieren. Auch klassische Banken treiben diese Entwicklung bereits aktiv voran.
So entwickelt die Deutsche Bank Berichten zufolge aktuell ein eigenes ZK-Rollup namens DAMA 2 für institutionelle Finanzen. Der Einstieg derartiger Schwergewichte unterstreicht die wachsende institutionelle Adaption der zugrunde liegenden Infrastruktur.


