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Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin erwartet ETH-Boom durch L2-Kopien

Joseph Lubin erwartet durch den Erfolg der Robinhood Chain tausende neue L2-Netzwerke, die den ETH-Kurs stärken sollen.

14. Juli 2026 · 11:16 · 2 Min. Lesezeit
Porträt von Joseph Lubin vor einem Ethereum-Logo und einem stilisierten aufsteigenden Kurs-Chart

Joseph Lubin, Mitgründer von Ethereum, prognostiziert auf der Plattform X eine Welle von zehntausenden neuen Unternehmen, die nach dem Vorbild der Robinhood Chain eigene Blockchain-Netzwerke aufbauen werden. Dieser Ansturm auf Layer-1- und Layer-2-Lösungen soll durch extrem niedrige Gebühren angelockt werden und könnte den Kurs der zweitgrößten Kryptowährung langfristig massiv antreiben.

Kritik an niedrigen L1-Einnahmen

Die Robinhood Chain, die auf der Layer-2-Plattform Arbitrum basiert, erzielte kurz nach ihrem Start einen beeindruckenden Umsatz von über 816.000 US-Dollar. Von diesen Einnahmen gingen zehn Prozent an Arbitrum, während das Basisnetzwerk lediglich 0,15 Prozent erhielt.

Diese geringe Gewinnbeteiligung sorgte für scharfe Kritik an der langfristigen Nachhaltigkeit des Modells. Lorenzo Valente, Forschungsdirektor bei ARK Invest, bezweifelte zudem die Realisierbarkeit von Lubins Prognosen. Er stellte infrage, ob es weltweit überhaupt genügend Unternehmen dieser Größenordnung gibt, um zehntausende solcher Netzwerke zu rechtfertigen.

Niedrige Gebühren als Wachstumsmotor

Joseph Lubin verteidigt die extrem niedrigen Gebührenstrukturen jedoch vehement. Er argumentiert, dass genau diese Konditionen als starker Anreiz dienen, um eine massenhafte Adaption durch global agierende Unternehmen zu fördern.

Das hohe Aktivitätsniveau der zukünftigen Netzwerke wird laut Lubin die monetäre Prämie der Smart-Contract-Plattform deutlich erhöhen. Gleichzeitig reduzieren Staking-Mechanismen das zirkulierende Angebot, während das kontinuierliche Verbrennen von Coins den Wert des digitalen Assets weiter steigern soll.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert ETH bei rund 1.784 US-Dollar, während der native Token von Arbitrum (ARB) bei 0,08978 US-Dollar gehandelt wird. Auch Branchenexperten wie Bitmine-CEO Tom Lee sehen in dieser Entwicklung einen klaren Beweis für den wachsenden Nutzen des Netzwerks und rechnen mit einem baldigen Bullenmarkt.

Gregor Kaufmann · Redakteur
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Reporter bei dcc.finance.

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