Bitcoin-Daten signalisieren frühen Boden im Bärenmarkt laut Glassnode
Glassnode-Daten deuten darauf hin, dass sinkende Realverluste von Bitcoin-Anlegern einen nahen Marktboden signalisieren.
Die Blockchain-Analyseplattform Glassnode hat erste Hinweise auf einen möglichen Boden im aktuellen Bitcoin-Bärenmarkt identifiziert. Aktuelle On-Chain-Daten zeigen, dass der Verkaufsdruck von Anlegern, die in den vergangenen ein bis zwei Jahren eingestiegen sind, spürbar nachlässt. Historisch betrachtet ging dieses Muster oft dem Ende längerer Abwärtsphasen voraus.
Realisierte Verluste deuten auf Trendwende hin
Der Analyst Cryptovizart beobachtet speziell das Volumen der realisierten Verluste von Haltern, die seit ein bis zwei Jahren investiert sind. Diese Investoren erwarben die größte Kryptowährung in einer Phase, als der Kurs von 62.800 auf bis zu 107.000 US-Dollar anstieg.
Der 30-Tage-Durchschnitt dieser Verlustrealisierungen überschritt kürzlich die Marke von 75 Millionen US-Dollar und beginnt nun wieder zu sinken. Laut den Analysten gilt ein solches Abflachen als klares Signal dafür, dass die schwerste Verkaufsphase hinter dem Markt liegt.
69.000 US-Dollar als nächste große Hürde
Neben den langfristigen Haltern rücken auch kurzfristige Spekulanten in den Fokus der Marktbeobachter. Der durchschnittliche Einstiegspreis dieser Gruppe liegt bei rund 69.000 US-Dollar.
Diese Marke entspricht dem Allzeithoch des Bullenmarktes aus dem Jahr 2021. Laut dem aktuellen Glassnode-Newsletter bildet dieses Preisniveau die nächste signifikante Hürde für das digitale Gold.
Marktteilnehmer neigen an diesem Punkt dazu, ihre Positionen glattzustellen, sobald sie ihren ursprünglichen Einstiegspreis wieder erreichen. Zusätzlich stützen technische Indikatoren wie der Stochastische RSI auf dem Zweimonats-Chart die These einer makroökonomischen Bodenbildung.


