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Ethereum fällt deutlich: Asiatischer Tech-Ausverkauf drückt Krypto-Markt

Ein Abverkauf asiatischer Tech-Aktien reißt den Krypto-Markt mit, wobei Ethereum trotz ETF-Zuflüssen deutlich verliert.

17. Juli 2026 · 08:26 · 2 Min. Lesezeit
Abwärtsgerichteter roter Kurs-Chart hinter einer Ethereum-Münze

Ein massiver Ausverkauf bei asiatischen Halbleiter-Aktien hat am Freitag den Krypto-Markt erfasst und die Kurse der größten digitalen Assets gedrückt. Ethereum (ETH) verzeichnete dabei deutlichere Verluste als Bitcoin und fiel auf 1.850 US-Dollar.

Ethereum schwächelt trotz starker ETF-Zuflüsse

Die zweitgrößte Kryptowährung büßte rund vier Prozent ihres Wertes ein und schnitt damit schlechter ab als der Gesamtmarkt.

Dieser Kursrückgang überrascht Beobachter, da US-amerikanische Spot-ETFs für das Asset in derselben Woche noch starke Zuflüsse verzeichneten. Nahezu 97 Millionen US-Dollar flossen in die Fonds, wobei der Löwenanteil auf das Produkt von BlackRock entfiel.

Asiatischer Aktienmarkt zieht Bitcoin und Altcoins nach unten

Der Auslöser für den Krypto-Rücksetzer liegt in den traditionellen Finanzmärkten. Der japanische Leitindex Nikkei 225 erlebte mit einem Minus von fünf Prozent seinen schlechtesten Handelstag seit März.

Aktien von Taiwan Semiconductor und Kioxia brachen stark ein, was Anleger dazu veranlasste, branchenübergreifend Risikokapital abzuziehen.

Bitcoin hielt sich in diesem Umfeld vergleichsweise stabil und gab lediglich um zwei Prozent auf rund 63.400 US-Dollar nach. Auch andere Altcoins wie Solana (SOL), der auf 75 US-Dollar abrutschte, und XRP folgten dem Abwärtstrend.

Konsolidierung statt Trendwende am Krypto-Markt

Analysten des OTC-Desks Wintermute ordnen die aktuelle Marktlage als Konsolidierung unterhalb wichtiger Widerstandszonen ein. Eine bestätigte Trendwende nach unten sei dies noch nicht.

Dennoch bleibt die Stimmung angespannt. Der Fear and Greed Index signalisiert mit einem Wert von 25 extreme Angst unter den Investoren.

Gleichzeitig treiben geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis nach oben, was zusätzliche Sorgen vor einer aufkeimenden Inflation schürt und die Märkte weiter unter Druck setzt.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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