Bitcoin durch hohe Anleiherenditen gebremst: 1-Million-Dollar-Ziel wackelt
Hohe Renditen bei US-Staatsanleihen dämpfen die Hoffnungen auf einen zeitnahen Bitcoin-Kurs von einer Million US-Dollar.
Aktuelle Prognosen, die einen Bitcoin-Kurs von einer Million US-Dollar vorhersagen, erscheinen zunehmend unrealistisch. Grund dafür sind die anhaltend hohen Renditen langfristiger US-Staatsanleihen, die das Interesse an renditelosen Anlageklassen am Finanzmarkt deutlich dämpfen.
US-Staatsanleihen machen Bitcoin Konkurrenz
Die attraktiven Zinsen auf amerikanische Staatsanleihen verändern derzeit die Dynamik am Krypto-Markt. Großinvestoren bevorzugen in der aktuellen makroökonomischen Lage sichere Häfen mit garantierten Erträgen gegenüber volatilen Werten.
Für die größte Kryptowährung bedeutet dies einen spürbaren Gegenwind. Da das digitale Gold selbst keine laufenden Zinsen oder Dividenden abwirft, sinkt seine Attraktivität im direkten Vergleich zu hoch verzinsten Staatsanleihen.
Extremes Preisziel bleibt vorerst ehrgeizig
Ein entscheidendes Finanzverhältnis deutet laut einem Bericht von CoinDesk darauf hin, dass BTC in diesem Zinsumfeld schwere Hürden überwinden muss. Solange traditionelle Anleihen hohe Renditen abwerfen, fehlt dem Markt der nötige Kapitalzufluss für extreme Kurssprünge.
Analysten weisen darauf hin, dass renditelose Assets in Phasen starker Anleiherenditen historisch betrachtet oft unter Druck geraten. Das viel zitierte Ziel von einer Million US-Dollar pro Coin dürfte daher auf absehbare Zeit zu optimistisch gedacht sein.


