Bitcoin droht massiver Absturz: Peter Brandt warnt vor Terminal Wash-out
Analyst Peter Brandt warnt vor einem massiven Bitcoin-Absturz. Ein Marktboden könnte erst im Oktober erreicht werden.
Der renommierte Chartanalyst Peter Brandt warnt Krypto-Investoren vor einem drastischen Rückschlag. Laut dem Experten könnte Bitcoin (BTC) einen verheerenden „Terminal Wash-out“ erleiden. Ein endgültiger Marktboden zeichnet sich seiner Analyse nach erst im Oktober ab.
Trendumkehr beim Bitcoin bestätigt
Ein aktueller Chart von Brandt verdeutlicht einen aufsteigenden Trendkanal, der die Kursentwicklung von Ende Februar bis Mai dominierte. Inzwischen ist das digitale Gold jedoch unter die untere Unterstützungslinie dieses Kanals gefallen. Diese Entwicklung bestätigt nach Einschätzung des Analysten eine klare Trendumkehr.
Wichtiger gleitender Durchschnitt berührt
Nach dem jüngsten Kursrutsch hat die größte Kryptowährung erstmals seit Oktober 2023 den kritischen 200-Wochen-Durchschnitt berührt. Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, bezeichnet die aktuelle Phase als einen massiven Besitzerwechsel. Die durchschnittlichen Einstiegskosten für Investoren liegen derzeit bei etwa 53.000 US-Dollar.
Historisch gesehen enden Bärenmärkte oft erst, wenn der Kurs unter diesen realisierten Preis fällt. Ju ging ursprünglich davon aus, dass dieses Niveau aufgrund hoher institutioneller Zuflüsse durch ETFs nicht mehr erreicht wird. Die aktuellen Daten deuten jedoch auf einen immensen Verkaufsdruck durch langjährige Halter hin.
Makro-Perspektive der Kryptowährung
Der bekannte Gold-Befürworter Peter Schiff betonte unterdessen, dass BTC derzeit unter dem Makro-Hoch vom April 2021 gehandelt wird. Prominente Befürworter wie Michael Saylor gehen zwar weiterhin von starken jährlichen Wertsteigerungen aus.
Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild für Späteinsteiger. Anleger, die an den Höchstständen des Jahres 2021 gekauft haben, verzeichnen aktuell eine negative Gesamtrendite.


