Bitcoin-Angebot im Minus erreicht 40 Prozent – Marktboden naht
Über 40 Prozent aller Bitcoins notieren im Verlust, was historisch betrachtet auf einen nahenden Marktboden hindeutet.
Der Bitcoin-Kurs ist unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar gerutscht und drückt damit einen großen Teil der Anleger ins Minus. Aktuellen On-Chain-Daten zufolge werden derzeit über 40 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots mit Verlust gehalten. Dieser Wert nähert sich historischen Niveaus, die in der Vergangenheit oft einen finalen Marktboden markierten.
Verlustquote bei Anlegern steigt massiv
Nach dem jüngsten Preisrückgang auf rund 68.800 US-Dollar hat die größte Kryptowährung spürbar an Momentum verloren. Laut einer Analyse der Datenplattform CryptoQuant liegt der Kaufpreis von mehr als 40 Prozent aller zirkulierenden Coins mittlerweile über dem aktuellen Marktwert.
Dies bedeutet, dass zahlreiche Investoren, darunter auch institutionelle Halter, ihre bisherigen Buchgewinne vollständig eingebüßt haben. Der schnelle Verlust der Unterstützungslinie bei 70.000 US-Dollar hat vor allem kurzfristige Spekulanten aus dem Markt gespült.
Historische Daten deuten auf Bitcoin-Boden hin
Auch wenn die aktuelle Verlustquote für Anleger schmerzhaft ist, liefert sie aus analytischer Sicht einen klaren Hoffnungsschimmer. In vergangenen Marktzyklen bildete das digitale Gold seinen absoluten Tiefpunkt, wenn rund 60 Prozent des Angebots im Minus lagen.
Da die Ausschläge in den jüngsten Krypto-Zyklen tendenziell abnehmen, interpretieren Analysten den aktuellen Wert von über 40 Prozent als starkes Signal. Er deutet auf eine fortschreitende Erschöpfung der Verkäufer hin, was einen baldigen Marktboden für BTC immer wahrscheinlicher macht.


