Vanguard baut Beteiligung an Bitcoin-Unternehmen Strive weiter aus
Vanguard baut seine Beteiligung an der Bitcoin-Firma Strive Asset Management auf insgesamt 23,7 Millionen US-Dollar aus.
Der Vermögensverwalter Vanguard hat seine Position in dem Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strive Asset Management deutlich ausgebaut. Über den Vanguard Total Stock Market Index Fund sicherte sich der Finanzgigant weitere 269.200 Aktien im Wert von rund 3,2 Millionen US-Dollar.
Institutionelles Kapital fließt in Krypto-Werte
Durch den jüngsten Zukauf steigt der Gesamtbestand des Indexfonds an Strive-Aktien auf 1,98 Millionen Stück. Dies entspricht einem aktuellen Gegenwert von etwa 23,7 Millionen US-Dollar.
Joe Burnett, Marktforscher bei The Bitcoin Way, sieht darin einen klaren Trend für den traditionellen Kapitalmarkt. Ein Großteil des globalen Kapitals agiere passiv und folge bei der Allokation lediglich den breiten Marktbewegungen.
Laut Burnett beginne die Welt auf diese Weise, in die größte Kryptowährung zu investieren, ohne es überhaupt direkt zu bemerken.
Strategischer Kurswechsel unter neuer Führung
Die aktuelle Entwicklung markiert eine bemerkenswerte Kehrtwende für den Vermögensverwalter. Noch Anfang 2024 hatte Vanguard unter dem damaligen CEO Tim Buckley den Handel mit Spot-ETFs auf das digitale Gold für Kunden strikt untersagt.
Mit der Ernennung von Salim Ramji, einem ehemaligen BlackRock-Manager, der zuvor den Start des BlackRock-ETFs (IBIT) begleitet hatte, änderte sich die strategische Ausrichtung. In der Folge hob Vanguard sein pauschales Verbot von Krypto-ETFs auf, betonte jedoch, keine eigenen Anlageprodukte in diesem Bereich auflegen zu wollen.
Die kontinuierliche Aufstockung von Aktienanteilen bei Firmen wie Strive unterstreicht die neue Offenheit gegenüber dem BTC-Ökosystem. Diese Entwicklung gipfelte zuletzt in der erstmaligen Ausschreibung für die Position eines Head of Digital Assets for Personal Wealth.


