Tether-Zahlungsdienst Triple-A verliert 11,8 Millionen US-Dollar bei Hack
Der Krypto-Zahlungsdienstleister Triple-A meldet einen Angriff auf seine Wallets mit einem Verlust in Millionenhöhe.
Der in Singapur ansässige Stablecoin-Zahlungsdienstleister Triple-A ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Unbekannte Täter verschafften sich unautorisierten Zugang zu den Treasury-Wallets des Unternehmens und erbeuteten digitale Vermögenswerte im Wert von schätzungsweise 11,8 Millionen US-Dollar.
Kundengelder laut Unternehmen sicher
Trotz des millionenschweren Verlustes gibt das Unternehmen Entwarnung für seine Nutzer. Kundengelder sind von dem Sicherheitsvorfall nicht betroffen.
Der Dienstleister verwahrt keine digitalen Assets direkt im Namen seiner Kunden. Stattdessen werden diese Gelder separat auf Treuhandkonten bei lizenzierten Verwahrinstituten gehalten.
Hacker stehlen Krypto-Reserven des Zahlungsdienstes
Der unautorisierte Zugriff wurde am vergangenen Samstag entdeckt. Daraufhin schaltete Triple-A bestimmte Dienste für etwa drei Stunden in einen Wartungsmodus, um die betroffene Infrastruktur zu sichern.
Das Unternehmen selbst machte zunächst keine genauen Angaben zur Schadenshöhe oder zur exakten Art der Kompromittierung. Der renommierte On-Chain-Analyst Specter beziffert die gestohlenen Krypto-Bestände jedoch auf knapp 11,8 Millionen US-Dollar.
Untersuchung durch Behörden eingeleitet
Die finanziellen Auswirkungen beschränken sich auf interne Betriebskonten. Der Krypto-Zahlungsabwickler kündigte an, den Verlust durch seine bestehenden Treasury-Reserven vollständig aufzufangen.
Mittlerweile sind alle Systeme wieder online, und Krypto-Transaktionen, insbesondere jene mit dem weit verbreiteten Stablecoin Tether (USDT), werden normal verarbeitet.
Triple-A arbeitet nun eng mit Cybersicherheits-Experten, Blockchain-Forensikern und der Singapore Police Force zusammen, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären und die gestohlenen Assets aufzuspüren.


