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Strive plant Kapitalerhöhung um 4,2 Milliarden US-Dollar für Bitcoin

Strive plant eine Kapitalerhöhung von 4,2 Milliarden US-Dollar, um seine Bitcoin-Bestände massiv auszubauen.

2. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Bitcoin-Münze vor einem ansteigenden Kurs-Chart und dem Logo eines Finanzunternehmens

Das Krypto-Treasury-Unternehmen Strive plant eine massive Ausweitung seiner Kapitalbeschaffung um 4,2 Milliarden US-Dollar. Mit diesem Schritt will die Firma ihre Bitcoin-Reserven weiter aufstocken und positioniert sich als einer der aggressivsten Akteure unter den börsennotierten BTC-Haltern.

Neue Liquidität für die Krypto-Strategie

CEO Matt Cole kündigte an, die sogenannten At-the-Market-Programme (ATM) für die firmeneigenen Wertpapiere ASST und SATA um jeweils 2,1 Milliarden US-Dollar aufzustocken. Diese geplante Erweiterung verschafft dem Unternehmen deutlich mehr Flexibilität bei der Ausgabe neuer Aktien.

Die daraus resultierenden Erlöse sollen direkt in die Akkumulation der größten Kryptowährung fließen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Summe bereits vollständig eingenommen wurde, sondern markiert den neuen Rahmen für zukünftige Finanzierungen am Markt.

Strive festigt Position unter den Walen

Erst kürzlich nahm Strive rund 194 Millionen US-Dollar durch die Ausgabe von SATA-Vorzugsaktien ein. Dies entspricht beim aktuellen Marktkurs einer Kaufkraft von etwa 2.621 BTC.

Derzeit hält das Unternehmen rund 16.500 Einheiten des digitalen Goldes mit einem Gegenwert von knapp 1,27 Milliarden US-Dollar. Damit belegt Strive laut öffentlichen Datenbanken aktuell den siebten Platz unter den börsennotierten Unternehmen mit den größten Krypto-Reserven weltweit.

Vorzugsaktien treiben das Wachstum

Die SATA-Vorzugsaktie hat sich als zentraler Motor für dieses ambitionierte Modell etabliert. Strive ist das erste Bitcoin-Treasury-Unternehmen, das den Ausbau seiner Bestände exklusiv durch ewige Vorzugsaktien finanziert.

Um die Attraktivität für Investoren weiter zu steigern, plant die Firma zudem eine Anpassung der Dividendenstruktur. Zukünftig soll die Ausschüttungsfrequenz von zwölf monatlichen Zahlungen im Jahr auf tägliche Ausschüttungen an jedem Werktag umgestellt werden.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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