Solana Kurs vor massivem Ausbruch: Analysten sehen 150 US-Dollar
Bekannte Krypto-Analysten sagen für Solana eine starke Aufwärtsbewegung voraus, angetrieben von soliden Netzwerkdaten.
Bekannte Krypto-Trader wie Ansem und Michaël van de Poppe prognostizieren für Solana (SOL) in den kommenden Monaten einen massiven Kursanstieg. Trotz kurzfristiger makroökonomischer Unsicherheiten könnte der Kurs der Kryptowährung laut Experten mittelfristig auf bis zu 150 US-Dollar klettern.
Experten erwarten Verdopplung des Kurses
Der pseudonyme Krypto-Analyst Ansem geht davon aus, dass der aktuelle Marktzyklus eine baldige Verdopplung des Solana-Kurses ermöglichen könnte. Er sieht den Bereich von 84 US-Dollar als entscheidende Marke, nach deren Überwinden das Ziel von 150 US-Dollar aktiviert wird.
Michaël van de Poppe schließt sich dieser bullischen Einschätzung an, wählt jedoch einen etwas konservativeren Ansatz. Der Marktbeobachter betont, dass die Smart-Contract-Plattform zunächst die Marke von 76,6 US-Dollar verteidigen muss, um den Aufwärtstrend zu bestätigen.
Gelingt dieser Schritt, rechnet van de Poppe mit einem Kursanstieg auf über 100 US-Dollar innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate. Ausgehend vom aktuellen Preisniveau würde dies einen Zuwachs von rund 32 Prozent bedeuten.
On-Chain-Daten zeigen Stärke, ETFs schwächeln
Die internen Netzwerkmetriken stützen die positiven Prognosen der Analysten deutlich. Die Total Value Locked (TVL) im Solana-Ökosystem ist zuletzt auf den höchsten Stand seit Anfang Juni geklettert, was auf einen echten Kapitalzufluss hindeutet.
Zudem nehmen die Einlagen in dezentrale Anwendungen stetig zu, während langfristige Investoren weiter akkumulieren. Diese Entwicklung spricht für eine organische Nachfrage am Spot-Markt, da spekulative Hebelgeschäfte im gleichen Zeitraum abgenommen haben.
Institutionelle Zurückhaltung trübt das Bild
Im starken Kontrast zur regen On-Chain-Aktivität zeigt die institutionelle Nachfrage derzeit Schwächen. Die Kapitalflüsse in Solana-ETFs verzeichneten zuletzt erstmals Nettoabflüsse in Höhe von knapp 790.000 US-Dollar.
Auch die jüngsten Zuflüsse von rund 3,65 Millionen US-Dollar bleiben weit hinter den dreistelligen Millionenbeträgen aus dem vergangenen Herbst zurück.
Makroökonomische Risiken als Gegenwind
Zusätzlich belasten externe Faktoren den Markt für digitale Assets. Mögliche Zinserhöhungen und anhaltende geopolitische Spannungen stellen ernstzunehmende Risiken für Risikoanlagen dar.
Sollte sich das makroökonomische Umfeld weiter eintrüben, könnte dies den von den Analysten prognostizierten Aufstieg des SOL-Kurses verzögern oder vorerst stoppen.


