Ripple (XRP): SBI Holdings bestätigt 41,2-Milliarden-Dollar-Beteiligung
Die japanische SBI Holdings hält trotz fallender Kurse an ihrer Ripple-Beteiligung von 41,2 Milliarden US-Dollar fest.
Die japanische Finanzgruppe SBI Holdings hat ihr Vertrauen in Ripple bekräftigt und eine bestehende Unternehmensbeteiligung im Wert von 41,2 Milliarden US-Dollar bestätigt. Dieser Rückhalt erfolgt trotz der jüngsten Kursschwäche von XRP und eines allgemein trägen Krypto-Marktes.
Strategischer Fokus trotz XRP-Kursschwäche
Während der Vorstellung der Quartalszahlen betonte das japanische Unternehmen, dass allein die Beteiligung an dem Blockchain-Zahlungsdienstleister umgerechnet 6,6 Billionen Yen wert sei.
Das Krypto-Geschäft der SBI-Gruppe verzeichne derzeit zwar eine gewisse Stagnation. Das Management sieht die Ursache dafür unter anderem im Warten auf regulatorische Klarheit, insbesondere hinsichtlich des CLARITY Acts in den Vereinigten Staaten.
Die US-Senatorin Cynthia Lummis hatte kürzlich angedeutet, dass eine Abstimmung über diesen Gesetzesentwurf noch vor der Sommerpause des Kongresses stattfinden könnte.
Rekordgewinne bei SBI und Krypto-Expansion
Unabhängig von den Schwankungen am Krypto-Markt verzeichnete SBI Holdings das erfolgreichste erste Quartal der eigenen Unternehmensgeschichte.
Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um fast 150 Prozent auf 148,1 Milliarden Yen. Zwar verbuchte die Krypto-Sparte des Konzerns einen leichten Verlust vor Steuern, doch der zum Unternehmen gehörende globale Market Maker B2C2 arbeitete weiterhin profitabel.
Gleichzeitig baut der Finanzgigant seine Präsenz im Bereich der digitalen Vermögenswerte konsequent aus. Neben der Einführung von Krypto-Lending-Diensten und dem japanischen Stablecoin JPYSC plant die Gruppe die Übernahme der Krypto-Börse Bitbank.
Ziel dieser Expansion ist es, die Kundenbasis künftig auf rund drei Millionen verwaltete Krypto-Konten zu vergrößern.


