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Ripple stützt CLARITY Act: Neues US-Gesetz gegen Krypto-Kriminalität

Ripple und die Blockchain Association fordern mit dem CLARITY Act schärfere Gesetze gegen Krypto-Kriminalität in den USA.

16. Juli 2026 · 19:11 · 2 Min. Lesezeit
Ein Holzhammer eines Richters neben einem Bitcoin und dem Ripple-Logo auf einer US-Flagge.

Die US-amerikanische Blockchain Association positioniert den sogenannten CLARITY Act als entscheidendes Werkzeug zur Bekämpfung von Krypto-Kriminalität. Unterstützt von Ripple-Rechtschef Stuart Alderoty soll der Gesetzentwurf klare bundesstaatliche Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen und den Markt transparenter machen.

Mehr Sicherheit durch staatliche Aufsicht

Die Interessengruppe argumentiert, dass das geplante Gesetz nicht nur dem reinen Verbraucherschutz diene, sondern die öffentliche Sicherheit massiv stärke. Regulierte Krypto-Unternehmen in den USA müssten sich künftig an strikte Compliance-Pflichten halten und eng mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten.

Dadurch erhalten Ermittler einen wesentlich detaillierteren Einblick in die Transaktionen digitaler Assets. Eine einheitliche inländische Aufsicht erschwert es Kriminellen erheblich, illegale Gelder über undurchsichtige Offshore-Plattformen zu waschen.

Ripple warnt vor Regulierungslücken

Stuart Alderoty, der leitende Rechtsberater des FinTech-Unternehmens Ripple, unterstützt den Vorstoß der Blockchain Association nachdrücklich. Er betonte, dass eine Ablehnung des CLARITY Acts es schlechten Akteuren weiterhin ermöglichen würde, das bisher unzureichend regulierte Marktumfeld systematisch auszunutzen.

Das neue Gesetz würde Kryptobörsen, Broker und Verwahrer unter verschärfte bundesstaatliche Kontrolle stellen. Diese Akteure sähen sich künftig mit strengeren Registrierungs-, Überwachungs- und Meldepflichten konfrontiert.

Strenge Auflagen für Bitcoin-Geldautomaten

Zudem weitet das Regelwerk die Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung und Sanktionsdurchsetzung auf alle regulierten Vermittler aus. Das US-Repräsentantenhaus und der Bankenausschuss des Senats haben entsprechenden Entwürfen bereits zugestimmt, was die Relevanz der Debatte unterstreicht.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Krypto-Kiosken, die im Alltag oft als Bitcoin-Geldautomaten bezeichnet werden. Betreiber dieser Terminals unterliegen künftig ebenfalls einer strengen bundesstaatlichen Aufsicht, um den Missbrauch durch Betrüger und kriminelle Netzwerke gezielt einzudämmen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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