BitPay sichert sich MiCA-Lizenz für Krypto-Zahlungen in der EU
BitPay hat die Zulassung der niederländischen Finanzaufsicht für Krypto-Dienste unter der MiCA-Verordnung erhalten.
Der Zahlungsdienstleister BitPay hat eine wichtige regulatorische Hürde in der Europäischen Union genommen. Das Unternehmen erhielt von der niederländischen Autoriteit Financiële Markten (AFM) die offizielle Lizenz als Crypto-Asset Service Provider (CASP).
Diese Genehmigung ermöglicht es der Plattform, ihre Dienstleistungen rechtmäßig unter der neuen Markets in Crypto-Assets (MiCA) Verordnung in allen Mitgliedsstaaten anzubieten.
Fokus auf Stablecoin-Zahlungen in Europa
Mit dem neuen rechtlichen Rahmen plant BitPay, sein Angebot rund um Kryptowährungen und Stablecoin-Zahlungen in der Region maßgeblich auszubauen. Der Europachef des Unternehmens, Jonathan Arler, betonte dabei die strategische Bedeutung des Marktes für die Zukunft des Zahlungsverkehrs.
Das Unternehmen reiht sich damit in eine wachsende Liste von Dienstleistern ein, die rechtzeitig auf die neuen Vorgaben reagiert haben. Bereits seit dem 1. Juli müssen alle Einheiten, die krypto-bezogene Dienstleistungen in der EU anbieten, entsprechend reguliert sein.
Ripple und BitPay trotzen dem Regulierungsdruck
Der Weg durch die europäische Bürokratie verläuft für die Unternehmen der Branche jedoch höchst unterschiedlich. Während große Börsen wie Binance ihre anfänglichen Bemühungen um eine Zulassung in der EU abbrachen, verzeichnen andere Projekte klare Erfolge.
So gab auch das Krypto-Unternehmen Ripple erst letzte Woche bekannt, eine CASP-Lizenz bei der luxemburgischen Finanzaufsicht gesichert zu haben. Damit positionieren sich sowohl BitPay als auch das hinter dem Token XRP stehende Unternehmen rechtzeitig, um den europäischen Markt im Einklang mit den Behörden bedienen zu können.


