Ripple investiert in Notabene: RLUSD-Stablecoin vor B2B-Integration
Ripple beteiligt sich an Notabene, um den Stablecoin RLUSD in dessen institutionelles B2B-Zahlungsnetzwerk zu integrieren.
Das Krypto-Unternehmen Ripple hat eine strategische Investition in den Compliance-Anbieter Notabene getätigt. Ziel der Partnerschaft ist es, den neuen Stablecoin RLUSD in die B2B-Zahlungsplattform Notabene Flow zu integrieren und die institutionelle Nutzung digitaler Assets voranzutreiben.
Ausbau der Compliance-Infrastruktur
Ripple hält die genaue Höhe der finanziellen Beteiligung bislang unter Verschluss.
Neben dem reinen Investment streben beide Firmen eine tiefgreifende technische Zusammenarbeit an. Im Fokus steht dabei unter anderem die Erkundung von Vorab-Autorisierungen für grenzüberschreitende Zahlungen.
Notabene betreibt nach eigenen Angaben das größte Netzwerk für regulierte On-Chain-Transaktionen. Das jährliche Transaktionsvolumen der institutionellen Plattform beläuft sich auf über zwei Billionen US-Dollar.
RLUSD soll im Unternehmenssektor wachsen
Durch die Einbindung in Notabene Flow erhofft sich das hinter dem XRP-Token stehende Unternehmen eine schnellere Adaption seines an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins.
Jack McDonald, Vizepräsident für Stablecoins bei Ripple, betonte die Wichtigkeit der Kooperation. Das Netzwerk von Notabene löse fundamentale regulatorische Hürden, die Unternehmen bisher von der Nutzung digitaler Währungen abhielten.
Institutionelle Akteure benötigen bei Transaktionen rechtliche Gewissheit über den Zweck und die Identität der Gegenpartei. Pelle Braendgaard, CEO von Notabene, erklärte, dass erst eine rechtssichere Infrastruktur solche Krypto-Zahlungen von bloßen Pilotprojekten in einen echten Wachstumsmotor verwandelt.


