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Neue US-Inflationsdaten bestimmen die nächste Bitcoin-Kursrichtung

Die bevorstehenden US-Inflationsdaten könnten den kurzfristigen Trend für Bitcoin maßgeblich bestimmen.

25. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein Bitcoin-Token auf einem Smartphone mit fallenden und steigenden Kurs-Charts im Hintergrund.

Die größte Kryptowährung steht vor einer entscheidenden Woche: Am Donnerstag veröffentlicht die US-Regierung die PCE-Inflationsdaten für den Monat April. Diese Zahlen gelten als bevorzugter Inflationsindikator der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und könnten die kurzfristige Kursrichtung von Bitcoin maßgeblich bestimmen.

Hohe Volatilität im Krypto-Markt erwartet

Neben den PCE-Daten stehen in dieser Woche weitere wichtige makroökonomische Kennzahlen an. Am Dienstag wird das US-Verbrauchervertrauen publiziert, gefolgt von den Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals am Donnerstag.

Da der Handel zum Wochenstart aufgrund des US-Feiertags Memorial Day ruhig verlief, rechnen Analysten mit einem deutlichen Anstieg der Volatilität zur Wochenmitte. Eine niedrigere Liquidität im Vorfeld der Datenveröffentlichung verstärkt diesen Effekt meist zusätzlich.

Fällt Bitcoin auf 75.000 US-Dollar zurück?

Sollte die Inflation höher ausfallen als erwartet, dürfte der Markt eine weiterhin restriktive Geldpolitik der Fed einpreisen. In diesem Szenario geraten Risikoanlagen wie Kryptowährungen erfahrungsgemäß unter Druck, während die Renditen für Staatsanleihen steigen.

Das digitale Gold könnte bei einem solchen negativen Impuls seine jüngste Unterstützung testen. Marktbeobachter sehen dabei eine wichtige Haltezone im Bereich zwischen 75.000 und 76.000 US-Dollar.

Zuletzt scheiterte der BTC-Kurs beim Versuch, den 200-Tage-Durchschnitt bei rund 81.000 US-Dollar nachhaltig zu überwinden. Auch technische Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index (RSI) bewegen sich aktuell im neutralen Bereich und weisen keine eindeutige Stärke auf.

Chance auf Ausbruch für Ethereum und Solana

Überraschend niedrige Inflationsdaten könnten hingegen das Gegenteil bewirken. Die Aussicht auf mögliche Zinssenkungen im späteren Jahresverlauf würde die Risikobereitschaft der Anleger rasch zurückbringen.

In diesem bullischen Fall könnte die Krypto-Leitwährung die Widerstandszone zwischen 80.000 und 82.000 US-Dollar erneut angreifen. Auch Altcoins wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) dürften stark auf die makroökonomischen Impulse reagieren.

Historisch betrachtet agieren diese Smart-Contract-Plattformen oft als Hebel auf die Bitcoin-Bewegung. Ein positiver Inflationsbericht könnte bei den in letzter Zeit schwächeren Krypto-Assets somit dynamische Short-Squeezes auslösen.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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